Ministerpräsident Weil besucht Wirtschaftsstandort Dissen

(PM) Das eine Unternehmen feierte vor zwei Jahren seinen 140. Geburtstag, das andere hat sich erst im vergangenen Jahr angesiedelt. Beide standen auf der Liste von Stephan Weil (SPD): Der Niedersächsische Ministerpräsident besuchte am Montag (03.09.) Feinkost Homann sowie CLAAS E-Systems in Dissen. An den Terminen nahm auch Landrat Michael Lübbersmann teil. Für Weil und Lübbersmann standen insbesondere Perspektiven und Herausforderungen für zwei zentrale Wirtschaftsbranchen im Mittelpunkt. CLAAS hat die gesamte Elektronikentwicklung der Unternehmensgruppe am Standort Dissen gebündelt. Der Landmaschinenhersteller feierte 2017 die Eröffnung – nach einem überraschend schnellen Genehmigungsverfahren: „Wir sind vom Landkreis Osnabrück sehr gut unterstützt worden“, betonte Geschäftsführer Carsten Hoff. Die Unternehmensführung nutzte den Besuch des Ministerpräsidenten, um Herausforderungen für das Unternehmen zu benennen. Dazu gehörten insbesondere die Digitalisierung und der Fachkräftebedarf. Unternehmen und Politiker betonten, dass sie im engen Austausch bleiben werden, um Lösungen für die Probleme zu finden.

Zukunft von Homann

Andere Fragestellungen standen bei Homann Feinkost auf dem Programm. Sönke Renk, Vorsitzender der Geschäftsführung, berichtete über die Entwicklung des Unternehmens, nachdem die Verlegung ins sächsische Leppersdorf verworfen worden war. An den Standorten in der Bundesrepublik werde das Lebensmittelunternehmen rund 200 Millionen Euro investieren, davon 35 Millionen Euro am Standort Dissen. Hier werde die Salatproduktion deutlich modernisiert, kündigte Renk an.

Im Rahmen des Besuchs in Dissen trug sich Ministerpräsident Weil auch in das Goldene Buch der Stadt ein.