Verkehr auf Bramscher Straße rollt wieder

Zehn Tage früher als geplant ist die Baustelle am Knotenpunkt Nord der Bramscher Straße seit heute (19.09.) wieder komplett frei. Bereits am Dienstag rollte der Feierabendverkehr wieder auf allen Spuren der Hansastraße. Seit Anfang Juni wurde dafür an der nördlichen Einmündung der Bramscher Straße in die Hansastraße intensiv gearbeitet. In beiden Richtungen wurde dafür nahe der Haster Mühle jeweils eine Fahrspur auf der Hansastraße gesperrt.

Durch die Arbeiten sollen Busse und auch Radfahrer besser durch den Stadtverkehr kommen. Damit Busse künftig ohne Zeitverlust von der Bramscher Straße in die Hansastraße und auch in umgekehrter Richtung abbiegen können, gibt es auf der Hansastraße nun eine auf Anforderung steuerbare Ampel in stadtauswärtiger Richtung. Zudem wurde der Bordstein so versetzt, dass die Busse nun deutlich einfacher in die Hansastraße einbiegen können und damit nicht mehr wie zuvor beide Fahrstreifen in stadtauswärtiger Richtung nutzen müssen.

Das Radfahren an dem Knotenpunkt ist ebenfalls deutlich sicherer geworden. Bislang gab es für Radfahrer, die stadteinwärts unterwegs waren, keine Möglichkeit, den Verkehrsregeln entsprechend von der Hansastraße in die Bramscher Straße abzubiegen. Dieses Problem wurde durch einen Zwei-Richtungs-Radweg gelöst. Radfahrer können so bereits an der Kreuzung Römereschstraße / Hansa­straße / Vehrter Landstraße die Hansastraße queren und wenige Meter später sicher in die Bramscher Straße abbiegen. Der Zwei-Richtungs-Radweg führt noch ein Stück weit in die Bramscher Straße hinein, damit Radfahrer dort sicher die Straßenseite wechseln können.

Am südlichen Knotenpunkt der Bramscher Straße mit der Hansastraße nahe dem Hasetor laufen derzeit noch die Arbeiten zur Beschleunigung des ÖPNV. Sie werden voraussichtlich bereits vor Ende Oktober abgeschlossen sein.

Bildzeile: Am Dienstag haben die Bauarbeiter die letzten Arbeiten abgeschlossen. Nun ist die Hansastraße nahe der Haster Mühle wieder auf allen vier Spuren befahrbar. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein