Mittags-Talk: 50 Jahre 68er Bewegung

In diesem Jahre jähren sich die Proteste der 68er zum 50. Mal. Die überwiegend studentischen Protestler von damals sind heute selbst im Rentenalter.

Manche gehören mittlerwile zum so genannten Establishment, andere leben als Alt-68er das Lebensgefühl von damals irgendwie weiter. Für Jugendliche von heute sind die Proteste der 68er genauso weit weg wie damals für die 68er selbst das Ende des ersten Weltkriegs.

Sie protestierten gegen starre Strukturen, den Vietnamkrieg, die rigide Sexualmoral und die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus: Tausende Studenten gingen in den 1960er Jahren auf die Straße – und unter der Chiffre „68“ in die Geschichtsbücher ein.

Bis heute sorgen die Ereignisse dieser Zeit für Kontroversen: War sie notwendig für den Übergang in die moderne Gesellschaft? Oder ist die 68er-Generation für Werteverlust, Kindermangel und Bildungsnotstand verantwortlich? Darum ging es im Mittags-Talk mit lokalen Bezügen zu Osnabrück, aber auch mit Blick über den Tellerrand.

Im Mittags -Talk hatte unser Moderator Sören Hage eingeladen:       

Reiner Wolf (Herausgeber Buch: Protest und Aufbruch 68 in Osnabrück): Historiker

Rolf Wortmann (Wanderung zwischen Welten): erst Versicherungskaufmann und nun Professor für Politikwissenschaft und Public Managemanet der Hochschule Osnabrück

Arnim Regenbogen (Erinnerungen): emeritierter Prof. der Uni Osnabrück im Bereich Sozialwissenschaften

 

 

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