Vater aus Georgsmarienhütte soll Säugling totgeschüttelt haben

Auf der Anklagebank des Landgerichts Osnabrück sitzt ab heute ein 25-Jähriger aus Georgsmarienhütte, weil er seinen wenige Monate alten Sohn todgeschüttelt haben soll. Der Mann sollte im Juli dieses Jahres auf den vier Monate alten Säugling aufpassen, weil sich die Mutter des Kindes im Nebenzimmer ausruhen wollte. Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft anschließend versucht haben, das weinende Kind zu beruhigen. Als dies nicht gelang, soll er überfordert gewesen sein und den Säugling geschüttelt haben. Dieser starb dann wenige Stunden später an den starken Hirnverletzungen. Für den Prozess sind insgesamt noch drei weitere Verhandlungstage bis Ende dieses Jahres angesetzt. Wann mit einem Urteil zu rechnen ist, ist noch unklar.