Überraschung nach Aus für verkaufsoffene Sonntage in Osnabrück

Das Aus für verkaufsoffene Sonntage in Osnabrück hat für Überraschung gesorgt. Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, er könne die Entscheidung nachvollziehen, sie wundere ihn in dieser Form aber auch. Überrascht zeigte sich auch der Sprecher der Gewerkschaft verdi für Niedersachsen und Bremen, Matthias Büschking. Büschking sagte, er wünsche sich, dass Handel und Gewerkschaft weiter über verkaufsoffene Sonntage sprechen. In Osnabrück hatte Verdi im Oktober gegen einen verkaufsoffenen Sonntag geklagt. Der war dann kurzfristig abgesagt worden. Der Handel in Osnabrück befürchtet künftig ähnliche Fälle und verzichtet deswegen auf verkaufsoffene Sonntage. Nach der Entscheidung aus Osnabrück wird von mehreren Seiten gefordert, dass die Politik ein einheitliches Gesetz für verkaufsoffene Sonntage schafft. Bislang ist geregelt, dass Städte in Niedersachsen vier Sonntage pro Jahr verkaufsoffen machen können.