„Klasse statt Masse“ – Neues Wohnraumkonzept für Osnabrück soll her

Ein neues Konzept soll helfen, in Osnabrück mehr Wohnraum zu schaffen. Das hat der Rat der Stadt gestern bei seiner Sitzung beschlossen. Eine Mehrheit von SPD, Grünen, FDP und der Gruppe UWG/Piraten – die sogennante Regenbogengruppe – will, dass es künftig mehr um Qualität gehe statt um Quantität, sagt SPD -Ratsfraktionschef Frank Henning.

SPD-Fraktionschef Frank Henning

Damit entschied sich der Rat gegen den Vorschlag von CDU und BOB. Die beiden Parteien haben vorgeschlagen, die Möglichkeit für den Bau von 5.000 Wohneinheiten zu schaffen. Die Regenbogengruppe will erreichen, dass mehr in die Höhe gebaut wird. Freiflächen sollen möglichst erhalten werden, um u.a. Kaltluftschneisen zu haben, die besonders an heißen Tagen helfen, das Klima in der Innenstadt zu regeln.