„Muttermord-Prozess“ geht wohl ohne Aussage des Angeklagten zu Ende

Im Prozess um den Tod einer Frau im Osnabrücker Stadtteil Schinkel-Ost schweigt der angeklagte Sohn weiter. Auch einem psychiatrischen Gutachter sagte der Mann nichts. Die Aussagen des Gutachters beendeten die Beweisaufnahme in dem Verfahren damit, dass er keine Erkrankungen feststellen konnte, die für ein Urteil wesentlich seien. Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn sei allerdings besonders gewesen. Der Einfluss der Mutter auf den Angeklagten habe dessen Persönlichkeit nachhaltig bestimmt und möglicherweise dazu geführt, dass er seine Mutter getötet und sie anschließend zerstückelt hat. In der kommenden Woche werden in dem Prozess vor dem Landgericht Osnabrück die Plädoyers gehalten.