Misshandlungsprozess: Mutter lässt Aussage verlesen

Am ersten Tag des Prozesses wegen Kindesmisshandlung in Emsbüren hat sich die angeklagte Mutter zu den Vorwürfen geäußert. Was sie gesagt hat, ist aber nicht bekannt. Ihr Anwalt hat ihre Aussage verlesen, als die Öffentlichkeit ausgeschlossen war. Das war deshalb so, weil es sich um ein Verfahren vor der Jugendkammer des Landgerichtes handelt. Die Frau soll ihren Sohn misshandelt haben, indem sie ihn u.a. in Plastiktüten gehüllt auf dem Boden schlafen ließ. Außerdem ist sie wegen Freiheitsberaubung angeklagt, weil sie den Jungen in seinem Zimmer immer wieder eingesperrt habe. Ihr Partner, der Stiefvater der Jungen, ist mitangeklagt, hat sich aber nicht geäußert.