(hp) Wenn Sie auf Ihrem Joghurt-Becher den grünen Punkt sehen, dann werfen Sie ihn ganz selbstverständlich in den gelben Sack. Drauf gemacht hat den grünen Punkt der Hersteller des Joghurts, weil der das Recycling des Bechers bezahlt. Freiwillig machen die Unternehmen das nicht, vielmehr sind sie seit den 90er Jahren gesetzlich dazu verpflichtet. Das System funktioniert grob so: Der Hersteller des Jogurts zahlt eine Gebühr, z.B. für Plastikverpackungen an „Der Grüne Punkt“, und die kümmern sich dann um das Recycling. Das ist die Theorie, denn in der Praxis haben sich aber viele Unternehmen davor gedrückt. Das heißt: die Verbraucher haben ganz selbstverständlich ihre leeren Joghurt-Becher in den gelben Sack geworfen, aber der Hersteller von dem Joghurt hat das Recycling gar nicht bezahlt. Frei nach dem Motto: Wo kein Kläger, da kein Richter. Und genau das soll es seit dem 1. Januar 2019 nicht mehr gehen. OS Radio Reporter Heiko Prinz mit den Informationen: