Mitarbeiter der Stadt muss für mehrere Jahre ins Gefängnis

Ein Beamter der Stadt Osnabrück muss für drei Jahre und zwei Monate ins Gefängnis. Das hat das Amtsgericht Osnabrück gestern entschieden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der Mitarbeiter der Stadt über ein halbes Jahr hinweg immer wieder an der Kasse der KFZ-Zulassungsstelle bedient hat. So sollen insgesamt rund 60.000 Euro zusammengekommen sein. Bei dem Geld handelt es sich um Bareinzahlungen unter anderem von Falschparkern. Dadurch, dass das Buchungssystem der Stadtverwaltung lückenhaft war, konnte der Mann das Geld einstecken, ohne das es sofort auffiel.