(PM) In diesem Jahr feiert ganz Deutschland das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses und Osnabrück feiert mit! Ein Bauhausprodukt aus unserer Region wird 90 Jahre alt: die bauhaustapete. Bis heute wird sie von der Tapetenfabrik Rasch in Bramsche hergestellt. Für das Museumsquartier ein guter Grund, diesem besonderen Design-Produkt, seiner Geschichte und den beteiligten Akteuren im August 2019 eine interdisziplinäre Sonderausstellung zu widmen.

Die bauhaustapete und die dazu gehörende Werbekampagne war ein Kooperationsprojekt von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen. Sie kamen aus dem Handwerk, der Wirtschaft und Industrie, aus der Kultur, Kunst oder der Werbung. Diese Vielfalt spiegelt das Konzept der Ausstellung wider: Sie entsteht in Zusammenarbeit mit der Tapetenfabrik Rasch, mit Studierenden und Lehrenden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück, mit zeitgenössischen Künstlern und unter Beteiligung der Osnabrücker: Sie sind nach dem Motto „Was schläft denn da in Omas Keller?“ dazu aufgerufen, Objekte, von denen man denken könnte, dass sie etwas mit dem Thema Bauhaus zu tun haben, dem Museum für die Ausstellung zu leihen. Dies könnten Geschirr, Lampen, Möbel oder andere Gegenstände sein. Interessant sind die persönlichen Geschichten zu den Objekten: Gibt es einen erwiesenen Bezug zum Bauhaus oder ist eine Ähnlichkeit zum Bauhaus-Design zu erkennen? Wo wurde es gefunden: Auf einem Flohmarkt entdeckt oder von den Großeltern geerbt?

Alle, die sich beteiligen wollen, können sich bis einschließlich 16. Juni bei der Kuratorin der Ausstellung, Dr. Maren Waike-Koormann, E-Mail: waike-koormann@osnabrueck.de, Telefon 0541 323-2248 melden. Die ausgewählten Geschichten und Objekte werden gemeinsam mit den Einsendern für die Ausstellung aufbereitet und später gezeigt. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden Freikarten für die Ausstellung.

Foto: ©Museumsquartier Osnabrück, Claudia Drecksträter