Landgericht Osnabrück: Urteil im Prozess um falsche Mahnungen gesprochen

Im Prozess um falsche Mahnungen am Landgericht Osnabrück wurde der Angeklagte zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Ins Gefängnis muss er jedoch nicht. Das liegt daran, dass das Verfahren von der Anklage bis zum Prozess insgesamt rund 7 Jahre dauerte. Dadurch gilt die Hälfte der Strafe bereits als verbüßt. Die andere Hälfte wird zur Bewährung ausgesetzt. Begonnen hatte der Prozess erst vergangene Woche. Dort gab der Angeklagte zu, vor sieben Jahren tausende Mahnbriefe verschickt zu haben, um darin Geld für ein angebliches Gewinnspiel zu fordern. Dadurch soll zusammen mit einem Anwalt aus Bramsche er gut 300.000 Euro erhalten haben.B