Freispruch in Prozess um toten Säugling gefordert

Im Fall um den toten Säugling von Georgsmarienhütte haben beide Seiten ihre Plädoyers gehalten. Laut dem Landgericht fordern Staatsanwaltschaft und Verteidigung übereinstimmend, den Angeklagten freizusprechen. Es könne nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden, dass er der Täter sei. Ein Sachverständiger hatte laut der Verteidigung u.a. darauf hingewiesen, dass der Säugling eines natürlichen Todes gestorben sei. Einen anderen Punkt hob die Staatsanwaltschaft hervor. Sie könne vor allem den Ablauf der Geschehnisse nicht ausreichend rekonstruieren. Ein Urteil in dem Prozess gibt es Anfang Juni.