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Keine Ersatz für nutzlose „Berliner Kissen “ in Osnabrück

(MO) Die Stadt Osnabrück kann nicht damit rechnen, Geld für Berliner Kissen zurückzubekommen, die sie eigentlich nicht nutzen kann. Zu diesem Schluss ist das Rechtsamt der Verwaltung gekommen, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Die Herstellerfirma könne nicht dafür haftbar gemacht werden, dass die Kissen nicht für Straßen im Stadtteil Westerberg geeignet seien. Die Buckel waren dort in die Straßen eingelassen worden, um den Verkehr zu beruhigen. Sie mussten aber wieder ausgebaut werden, weil es Problemen mit Rettungsfahrzeugen gab, die dort herfahren. Patienten hatten sich beim Überfahren über zu heftiges Ruckeln beschwert. Die Kosten für Ein-und Ausbau der Kissen lagen bei 40.000 Euro. Die Stadt Osnabrück überlegt jetzt, wo an anderer Stelle die Verkehrsbuckel eingesetzt werden können.