Prozess wegen versuchten Totschlag in Georgsmarienhütte

(LT) In dem Prozess gegen einen Mann aus Georgsmarienhütte wegen versuchten Totschlags setzt sich das mutmaßliche Opfer für den Angeklagten ein. Der Mann soll mit einem Messer auf seine Frau eingestochen haben. Anschließend soll er versucht haben, ihr die Kehle durchzuschneiden. Im Prozess am Landgericht Osnabrück nahm die Frau gestern von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch. Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte sie aber, sie wolle nicht, dass ihr Mann ins Gefängnis kommt. Sie wolle die Ehe trotz des mutmaßlichen Angriffs fortsetzen. Der Prozess am Landgericht Osnabrück wird am 7. Februar fortgesetzt.