Kartei der Osnabrücker Gestapo-Stelle digitalisiert

(LT) Historiker von der Universität Osnabrück haben die Kartei der Osnabrücker Gestapo-Stelle digitalisiert und machen sie ab April öffentlich zugänglich. Das ist ein deutschlandweit einzigartiges Projekt zu der Geheimen Staatspolizei in der NS-Zeit. Seit 2017 haben Teilnehmer eines Forschungsprojekts fast 50.000 Karteikarten eingelesen. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der Universität Osnabrück mit den Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht. Die Kosten dafür von ungefähr 25.000 Euro übernehmen der Landschaftsverband Osnabrücker Land und die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte.