(AM) Die bundesweite initiative „Schule im Aufbruch“ und die Osnabrücker Bürgerinitiative „OSIA“ hatten zusammen mit der Osnabrücker Volkshochschule zu einer öffentlichen Veranstaltung aufgerufen, die der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne mit einem Vortrag zum Thema Bildung 2040 eröffnete. Er würdigte die Leistungen der Lehrer und Schulen, stellte jedoch heraus, dass die immer komplexer werdenden Herausforderungen (wie z.B. Demokratieverlust, Umbruch der Arbeitswelt im Zeitalter der Digitalisierung, Klimawandel, etc. ) der Gegenwart und Zukunft nicht mehr mit der aktuellen Lernkultur gelöst werden können. Bildung 2040 ist eine Einladung zu einem Dialog zwischen KITAS, Schulen, Eltern, Schülern und dem Kultusministerium, um die Weichen für die Zukunft gemeinsam zu stellen.
Wortwörtlich verabschiedete sich der Minister aus der Friedensstadt mit den Worten:“ Wer Visionen habe, solle bitte nicht zum Arzt gehen, sondern direkt ins Kultusministerium kommen“ und bedankte sich bei den Veranstaltern und Bürgern für das Engagement.

v.l.n.r. Bernd Glüsenkamp (Erziehungswissenschaftler), Tobias Pischel de Ascensão (VHS-Geschäftsführer), Grant Hendrik Tonne (niedersächsischer Kultusminister) , Margret Rasfeld (Schule im Aufbruch), Felicitas Kröger (VHS-Osnabrück), Thorsten Sandvoß (OSIA)

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