Stadt erlässt Kampfmittel-Verfügung

(HW) Die Stadt Osnabrück will Evakuierungen wegen Kampfmitteln verhindern. Dies teilte die Stadt in einer Allgemeinverfügung mit. Da der Straßenbau auch in der Pandemie weitergeht, besteht die theoretische Möglichkeit, dass Bombenblindgänger gefunden werden. Die Stadt sieht in einem solchen Fall ein Evakuierungszentrum zurzeit nicht als gute Lösung an. Eine solche Lösung würde gegen die Abstandsregeln verstoßen. In einzelnen Fällen sei ein Baustopp zwar notwendig, dieser könne aber ausgeschlossen werden, wenn sichergestellt werden kann, dass ein mögliches Kampfmittel nicht freigelegt beziehungsweise bewegt wird. Ausgeschlossen ist ein Baustopp auch, wenn in Böden gearbeitet wird, die nach 1945 bereits geöffnet waren.

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