Proteste und Demos – Studie der Uni Osnabrück liefert Erklärungen

(SW) Die Universität Osnabrück hat untersucht, warum Anhänger von Verschwörungstheorien momentan solch großen Zulauf haben. Rund 1.000 Personen, die bislang nicht mit dem Corona-Virus infiziert waren, nahmen vom 5. bis zum 11. Mai an der Umfrage der Uni teil. „Nach Auswertung der Daten zeigte sich, dass rund 18 Prozent der Befragten an einem Online-Protest teilnehmen und rund 24 Prozent eine Petition unterschreiben würden, aber nur neun Prozent auch auf eine richtige Kundgebung gegen die Einschränkungen gehen würden.

An den Demonstrationen nehmen unterschiedliche Gruppen teil, es gibt die Impfgegner und es gibt Personen, die einfach wütend auf die Politik sind. Und es gibt dort auch die Rechtspopulisten. Bezogen auf alle 1.000 Befragten stellte die Studie weiterhin heraus, dass mindestens ein Drittel der Befragten den Indikatoren der Verschwörungstheorien zustimmt und daran glaubt, dass das Virus im Labor entstanden sei.