Polizei warnt vor Betrug bei Mietwohnungen

(SöSö/PM) Die Polizeidirektion Osnabrück warnt vor Betrügern, die Wohnungen vermieten, die es gar nicht gibt. In einer Mitteilung heißt es, in den vergangenen Monaten sei es immer wieder zu solchen Fällen gekommen:

Betroffen war u.a. eine Person aus dem Landkreis Osnabrück. Das Opfer sollte für eine Wohnung, die es im Internet gesehen hatte, vorab eine Kaution zahlen. Danach sollte der Besichtigungstermin stattfinden. Nachdem es das Geld überwiesen hatten, brachen die Betrüger allerdings den Kontakt abrupt ab. In einem anderen Fall zahlte ein weiteres Opfer ebenfalls vorab eine Kaution für ein Apartment in Stuttgart. Hier gab es anschließend einen Besichtigungstermin. Dabei stellte sich allerdings heraus, dass es das Apartment gar nicht gab, stattdessen befand sich bei der Adresse ein Gebäude für betreutes Wohnen.

Die Polizei rät, nie Geld zu bezahlen, bevor man mit dem vermeintlichen Vermieter gesprochen oder die Mietwohnung wirklich gesehen hat. Weitere Tipps:

  • Nie den vollen Preis im Voraus zahlen.
  • Geld nicht überweisen, sondern wenn möglich per Lastschrift oder Kreditkarte zahlen.
  • Vor der Buchung anrufen und nur buchen, wenn der Vermieter bzw. die Vermittlungsagentur persönlich erreicht wurden.
  • Alle Abmachungen schriftlich festhalten.
  • Impressum genau überprüfen, ggf. bei Vermittlungsagenturen und Ferienhausverbänden oder bei der örtlichen Tourismus-Organisation nachfragen.
  • Bei einem Betrugsverdacht umgehend den Betreiber des Anzeigenportals informieren.
  • Finger weg von ungewöhnlichen Konditionen.
  • immer Preise vergleichen
  • ist das Angebot außergewöhnlich günstig, eher misstrauisch sein.
  • Über eine verschlüsselte Verbindung buchen (https).
  • In jedem Fall Strafanzeige bei der Polizei erstatten.
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