Neue Regeln bei Widerbelebung für „Mobile Retter“

(HW) Für die „Mobilen Retter“ im Landkreis Osnabrück gelten neue Leitlinien bei der Reanimation. Wie der Landkreis Osnabrück angibt, ist der Grund dafür die Corona-Pandemie. Die neuen Leitlinien sehen vor, dass Helfer zurzeit auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichten sollen. Stattdessen sollen sie sich auf die Herzdruckmassage beschränken. Zusätzlich sollten Mund und Nase des Patienten abgedeckt werden. Außerdem wird empfohlen, dass die Ersthelfer selbst eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Um eine schnelle Hilfe bei Notfällen zu ermöglichen, haben Landkreis und Stadt Osnabrück vor drei Jahren das Projekt „Mobile Retter“ gestartet. Allein in Deutschland erleiden jährlich mehr als 50.000 Menschen einen plötzlichen Herzstillstand.

Bild: Die Mobilen Retter in der Region erhalten einen wiederverwendbaren Mund-Nasen-Schutz. Diesen präsentieren (von links) Ansgar Pohlmann (Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte), Andreas Mennewisch (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Landkreis Osnabrück), Robert Fortmann (Mobiler Retter), Volker Trunt (Vorstand Rettungsleitstelle) und Julia Heyer (Projektleitung).

Copyright: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert