Vorgetäuschter Überfall auf Spielhalle in Osnabrück

(SöSö) Einen Überfall, der keiner war, hat es offenbar am vergangenen Wochenende in Osnabrück gegeben. Daran beteiligt waren laut der Neuen Osnabrücker Zeitung fünf Männer. Die Idee dazu hatte das mutmaßliche Opfer. Der Mann ist Angestellter einer Spielhalle und hat dort mehrere Kunden angesprochen. Er wollte mit ihnen „das schnelle Geld“ machen: Sie sollten den Überfall vortäuschen, den Angestellten fesseln, die Spielautomaten aufbrechen und mit dem Geld verschwinden. Anschließend wollten die fünf die Beute untereinander aufteilen. Doch der Plan ging nach hinten los, denn ein Zeuge beobachtete den gestellten Überfall und rief die Polizei. Die nahm die vier Männer fest und befreite den gefesselten Angestellten. Bei der anschließenden Vernehmung gestand einer der Täter, dass der Überfall nicht echt war, und der Angestellte selber die Idee dazu hatte. Gegen alle fünf laufen jetzt weitere Ermittlungen.