Pflanzaktion mit Baum des Jahres im Landkreis Osnabrück

(PM) Eine Aktion mit Tradition: Regelmäßig schenkt die Naturschutzstiftung den Städten und Gemeinden des Landkreises Osnabrück Exemplare des jeweiligen Baums des Jahres. Diesmal fiel die Wahl auf die Robinie, von der 67 Exemplare gepflanzt werden.  Der aus Nordamerika stammende Baum ähnelt im Aussehen der nordafrikanischen Baumart der Akazie, weswegen die Robinie auch oft „Scheinakazie“ genannt wird. In den ersten Lebensjahren wächst die Robinie besonders schnell. Sie hat zusätzlich kaum Ansprüche an ihren Wuchsstandort. Wenn Licht und Wärme vorherrschen, kann sie sogar auf kargen und trockenen Sandböden wachsen.  Das Holz der Robinie wird gerne verwendet – auch für die Spielplätze und die Erlebnislandschaft im Osnabrücker Zoo. Robinien sind in der Region als Park- oder Alleebaum zu sehen. In unseren Wäldern gibt es hingegen nur einzelne Exemplare. Mit der Pflanzaktion 2020 wird sich das zumindest ein wenig ändern.  Seit mittlerweile 28 Jahren ist es gängige Praxis, dass die Naturschutzstiftung den Städten und Gemeinden des Landkreises je 5.000 Einwohner jedes Jahr einen Baum des Jahres schenkt. Hiermit will sie ihr Zusammenwirken mit den Kommunen des Landkreises Osnabrück dokumentieren. Pro Jahr werden über diese Aktion etwa 60 bis 75 stattliche Exemplare gepflanzt, bisher kamen so rund 1.800 Bäume zusammen.

In einigen Städten und Gemeinden sind auf diese Weise in Bürger- oder Kurparkanlagen oder auf eigens hierfür angelegten Baumparkanlagen oder Alleen Baumlehrpfade entstanden. Auf Wunsch stellt die Naturschutzstiftung den Städten und Gemeinden auch Namensschilder der Bäume des Jahres zur Verfügung, die interessierten Bürgern oder Schulklassen bei der Artbestimmung helfen.