(SW) Der so genannte Handgiftentag ist in Osnabrück gute Tradition und geht auf das Mittelalter zurück. Die traditionell erste Ratssitzung des Jahres hat keine übliche Tagesordnung mit Abstimmungen und kontroversen Debatten, sondern eigentlich halten der Oberbürgermeister und alle Fraktionsvorsitzenden im historischen Friedenssaal des Rathauses ihre Reden. Rückblick und Ausblick stehen auf dem Programm, alle versichern sich gemeinsam für das Wohl der Stadt einzutreten und reichen sich zum Abschluss symbolisch die Hände. Das „Handgiften“ eben. Es folgt ein Abendessen mit Ratsmitgliedern und Ehrengästen. Am Montag (11.01.) war beim Handgiftentag 2021 fast alles anders. Mehr dazu von OS-Radio Reporter Sören Hage: