Piesberg mit Felsrippe

Osnabrück: Aufregung wegen Bauschuttplänen am Piesberg

(MO) Der neue Betreiber des Steinbruchs am Osnabrücker Piesberg sorgt für Unruhe in Verwaltung und Politik. Weil er offenbar plant, kontaminierten Boden am Piesberg einzulagern, soll das bald Thema im Rathaus sein. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Die Rede ist von 2,5 Millionen Tonnen Bauschutt in den nächsten gut zehn Jahren. Um das machen zu können, habe er ein entsprechendes Verfahren beantragt. Das sei geschehen, ohne die Stadtverwaltung zu informieren, sagte Stadtbaurat Frank Otte der Neuen Osnabrücker Zeitung. Zwar sei der Antrag inzwischen wieder zurückgezogen worden. Otte vermutet aber, dass das nur einen Aufschub bedeutet. Der Osnabrücker Stadtrat wird sich bald bei einem Treffen von Vertreter*innen aller Fraktionen mit dem Thema befassen. Dort dürfte der Plan des Steinbruchbetreibers auf breiten Widerstand stoßen. Seit 16 Jahren ist der Piesberg keine Mülldeponie mehr.  Die Stadt Osnabrück hat es damals so entschieden. Ihr und einer städtischen Tochtergesellschaft gehört das Gelände am Piesberg.