Terre des hommes mit Rekorderträgen im Corona-Jahr

(LT) Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes mit Sitz in Osnabrück hat im letzten Jahr Rekorderträge eingenommen. Insgesamt konnte es 2020 Spenden in Höhe von fast 18 Millionen Euro sammeln. Das ist fast eine halbe Millionen mehr als im Vorjahr und mehr als jemals zuvor. Steigerungen gab es auch bei den Einnahmen durch Nachlässe und durch Kofinanzierungen bei Projekten durch Ministerien und Kommunen. Mit dem Geld unterstützt terre des hommes nach eigenen Angaben fast 250 Partnerprojekte für notleidende und ausgebeutete Kinder in 37 Ländern. Darunter sind auch 19 Projekte in Deutschland. Dabei war die Organisation besonders in Indien mit 40 Projekten aktiv. Die hat das Kinderhilfswerk mit rund fünf Millionen Euro unterstützt. Die Arbeit des Kinderhilfswerk stand im vergangenen Jahr im Schatten der Corona-Pandemie. Die bezeichnet der Vorstand von terre des hommes als eine globale Katastrophe. Dadurch müssten rund 140 Millionen mehr Kinder unter der Armutsgrenze leben. Außerdem sei dadurch die Zahl der Kinder gestiegen, die arbeiten müssen oder zwangsverheiratet werden.