Coronalage spitzt sich zu

(MO) Landrätin Anna Kebschull und Oberbürgermeisterin Katharina Pötter haben vor einer weiteren Zuspitzung der Corona-Lage in der Region Osnabrück gewarnt. Beide Verwaltungschefinnen wiesen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz darauf hin, dass die Situation sehr kritisch sei und es hohe Zahlen in jedem Bereich gebe. Auch eine Triage sei nicht mehr ausgeschlossen, d.h. in den Krankenhäusern müsse entschieden werden, in welcher Reihenfolge welche welche Patient*innen noch behandelt werden können. Die 7-Tage-Inzidenzen, die das RKI derzeit aus Stadt und Landkreis Osnabrück bekanntgibt, spiegeln nicht die tatsächlichen Werte wieder. Das hatte der regionale Gesundheitsdienst vor einigen Tagen erläutert. Der Grund dafür ist, dass man vordringlich mit der Kontaktverfolgung von infizierten Personen beschäftigt sei und die Übermittlung der Zahlen deshalb längere dauere. Kebschull und Pötter appellierten angesichts der aktuellen Entwicklung noch mal an die Menschen in der Region, sich impfen zu lassen. Sollten die Zahlen nicht zurückgehen, gilt in der kommenden Woche in Stadt und Landkreis die 2G-plus Regel.