Nach rassistischer Beleidigung bei Spiel: Welling meldet sich zu Wort

(AA) Der Osnabrücker Geschäftsführer Michael Welling hat den rassistischen Vorfall während des Drittliga-Spiels zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück gegenüber dem vereinseigenem VfL TV als Problem der gesamten Gesellschaft und nicht bloß des Fußballs eingeordnet. Weil der Osnabrücker Angreifer Aaron Opoku von einem Duisburger Zuschauer angefeindet worden war, wurde am Sonntag zum ersten Mal in den ersten drei deutschen Profiligen eine Partie wegen Rassismus komplett abgebrochen. Die Polizei befragte einen Verdächtigen, der DFB-Kontrollausschuss ermittelt in diesem Fall. Unterstützung gab es für Opoku auch von zahlreichen anderen Vereinen wie Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC und dem FSV Mainz 05.

Symbolbild ©VfL Osnabrück