Löffelhunde mit Reunion im Zoo Osnabrück

(LT/PM) Im Zoo Osnabrück wurden zwei Löffelhunde nach elf Jahren wieder vereint. Die beiden Tiere sind Geschwister und wurden 2010 in Prag geboren. Einer der Löffelhunde lebt schon seit einigen Jahren im Zoo Osnabrück, der zweite ist jetzt nach Osnabrück gezogen. Löffelhunde sind laut einer Mitteilung des Zoos monogame Tiere, die ein Leben lang mit ihrem Partner zusammenleben. Weil die Partner der beiden Tiere gestorben sind, sollen sie jetzt als Geschwister im Zoo Osnabrück zusammenleben.

Im Zoo Osnabrück lebt ein neues Löffelhundmännchen. Er ist der Bruder des hier bereits seit 2010 lebenden Weibchens. Die beiden können an Silvester bis 14 Uhr besucht werden, an Neujahr gelten die regulären Öffnungszeiten.
Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Jan Banze)

 

Die Zusammenführung war laut der Aussage der Pfleger und Pflegerinnen unaufgeregt. „Man könnte sagen, es war fast langweilig“, schmunzelt Franz Schelshorn, Tierpfleger und Revierleiter im Nashornrevier, zu dem auch die Löffelhunde gehören. „Alles andere hätte mich aber auch überrascht. Löffelhunde sind grundsätzlich friedliche Tiere und als die Geschwister noch getrennt nebeneinander waren, haben sie sich durch die Abtrennung schon interessiert beschnuppert.“ Löffelhunde gehören zu den Hundeartigen und kommen aus Ost- und Südafrika. Sie ernähren sich von verschiedenen Termitenarten. Auffällig sind ihre großen Ohren.