Tag des Artenschutzes

(LT) Zum heutigen Tag des Artenschutzes macht der Zoll Osnabrück darauf aufmerksam, dass viele Urlauber und Urlauberinnen immer noch geschützte Tiere oder Pflanzen als Souvenir mit nach Hause bringen. Laut Zoll geschehe das aus Unwissenheit oder fehlendem Unrechtsbewusstsein. Das führe dazu, dass der Handel mit geschützten Arten blühe. Laut einer Mitteilung hat der Zoll in den letzten zehn Jahren insgesamt rund 1,77 Millionen geschützte Tiere, Pflanzen oder Produkte daraus aus dem Verkehr gezogen.

Auch der NABU in Niedersachsen nutzt den Tag des Artenschutzes, um darauf aufmerksam zu machen, dass „enormer Handlungsbedarf“ besteht. Die Organisation appelliert dabei an Politik und Gesellschaft, dem Artenschutz verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen. Das fortschreitende Artensterben sei neben der Klimakatastrophe die größte Krise der Menschheitsgeschichte. Beide Probleme würden sich gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang ruft der NABU in Niedersachsen dazu auf, den heutigen globalen Klimastreik von Fridays for Future zu unterstützen.

Der Tag des Artenschutzes ist am 3. März, weil an diesem Tag im Jahr 1973 das Washingtoner Artenschutzabkommen unterschrieben wurde. Damit jährt sich dieses Abkommen in diesem Jahr zum 50. mal. Mit dem Washingtoner Artenschutzabkommen haben sich die beteiligten Staaten verpflichtet, den internationalen Handel mit gefährdeten frei lebenden Tieren und Pflanzen stark einzuschränken. Mittlerweile sind laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz knapp 95 Prozent aller Staaten der Welt Teil des Abkommens.

 

Foto ©Zoll