VfL Osnabrück positioniert sich zu Stadionverboten

(MO) Zusammen mit den sechs anderen Profifußballclubs aus Niedersachsen hat der VfL Osnabrück sich vor Innenministerkonferenz gegen «kollektiv wirkende Verbote» im Profifußball ausgesprochen. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, dass Sicherheit und Fankultur nicht im Widerspruch stünden, sondern sich einander bedingen. Die Clubs sprechen sich gegen Maßnahmen aus, die große Fanblöcke oder ganze Anhängerschaften ohne konkreten Anlass beträfen. Gemeint sind damit u.a. personalisierte Eintrittskarten oder zentral organisierte Stadionverbote, die auf Verdachtsbasis verhängt werden. Das Thema Sicherheit in Fußballstadien ist einer der Punkte, die die Innenminister der Länder von Mittwoch bis Freitag in Bremen besprechen.