Landgericht: Prozessauftakt um mögliche Brandstiftung nach Spielothekbesuch

      2026-01-20 Meldung Prozessauftakt um schwere Brandstiftung am Landgericht

(HG) Am Landgericht Osnabrück steht zurzeit ein Mann vor Gericht, dem schweren Brandstiftung vorgeworfen wird. Der Verdächtige soll im vergangenen Sommer 1.200 Euro Mieteinnahmen eines Bekannten in einer Spielothek verspielt haben, anstatt das Geld in dessen Wohnung abzugeben. Um zu vertuschen, dass er das Geld verzockt hat, habe er laut Anklage die Wohnung in Brand gesetzt. Das Feuer zerstörte das Wohnzimmer, seitdem ist das Haus unbewohnbar – der Schaden liegt bei rund 250.000 Euro. Berichten zu Folge drohen dem Mann bis zu 15 Jahre Haft, sollte er verurteilt werden.