Leineweber-Markt Björn Kaisen (2)

Wie in alten Zeiten: 18. Leineweber-Markt lädt zum Handeln und Feilschen ein

(pm) Am Sonntag, den 30. September, verwandelt sich Bad Laer wieder in eine einzige große Marktmeile, wenn auf dem Leineweber-Markt Stoffe und viele weitere Waren feilgeboten werden.

Den Startschuss der legendären Traditionsveranstaltung stellt der Einzug der Trommler aus Hardensetten, Müschen, Remsede, Westerwiede und Winkelsetten auf dem Thieplatz unter Begleitung der Ortsbürgermeister dar. Mit dem Anbringen der mächtigen Erntekrone am Dach der Konzertbühne durch die Bad Laerer Landjugend ist der Leineweber-Markt offiziell eröffnet.

Bereits zum 18. Mal lässt die INFO-Werbegemeinschaft Bad Laer mit Unterstützung der Bad Laer Touristik die alte Tradition der Bad Laerer Leinenproduktion wiederaufleben. Noch heute erinnert die Statue des alten Leinewebers auf dem Paulbrink an die Tage als Laer noch mit Leinen handelte. Nachdem  die  Leinenballen damals vom „Leggemeister“ ein Qualitätssiegel erhielten, wurden sie üblicherweise am Markttag an Kaufleute veräußert – fast so wie am 30. September, wenn die alten Handelstraditionen in die Gemeinde zurückkehren und neue Leinen den Besitzer wechseln.

Auch Liebhaber des Antiken kommen an diesem Tag voll auf ihre Kosten. Es wird getrödelt, was das Zeug hält: Bücher, Haushaltswaren und Schmuck lassen Sammlerherzen höher schlagen. Freunde des Handwerks finden ein hochwertiges Angebot von Spielzeug bis hin zu gewebten Kostbarkeiten. Bioprodukte aus der Region laden zum Verkosten und Erwerb ein.

Ein „rollender Zoo“ lässt Kinderherzen höher schlagen: Neben flauschigen Gästen wie Alpakas oder Stinktieren lassen auch exotische Reptilien große wie kleine Gäste staunen. Die Besucher dürfen sich auf spannende Erklärungen zu den tierischen Gästen freuen und diese zum Teil sogar selbst streicheln.

Ein weiteres Highlight in dem bunten Veranstaltungsprogramm bildet das Konzert der Musikkapelle Bad Laer ab 15.30 Uhr auf dem Thieplatz.

Abgerundet wird der Markt durch den begleitenden verkaufsoffenen Sonntag und den im SoleVital stattfindenden „Tag der Gesundheit“. Dieser wartet mit vielen Aktionen für Groß und Klein zur eigenen Gesundheit und freiem Schwimmbadeintritt auf. Für den bequemen Transport verkehrt ein kostenfreier Shuttle zwischen Ortskern und SoleVital.

 

 

wernermitCocktail_9437_LintelFoto

Werner´s Cocktail – Ausgehtipps für das Wochenende

Wo ist etwas los am Wochenende in Stadt und Landkreis Osnabrück? Die besten Tipps gibt es in Werner´s Cocktail:

      
20170930_burningairfield

Faszination Feuerwerk: Burning Airfield in Bohmte am Wochenende

Am Flugplatz Bohmte-Bad Essen gibt es am Samstag (15.09.) die 2. Auflage von Burning Airfield. Laut Veranstalter wird es größer, lauter und noch spektakulärer. Neben diversen Feuerwerks-Gewinnspielen gibt es das Silvester Vorschießen, eine musiksynchrone Finalshow und anschließende Hangarparty mit DJ. Wir haben vorab mit Organisator Dirk Nedderhoff über die Veranstaltung gesprochen:

      2018-09-11 Interview Dirk Nedderhoff Burning Airfield Bohmte
© OsnabrückHalle

“Wir machen was” Festival gegen rechts in Osnabrück

In der OsnabrückHalle wird es in einem guten Monat (21.10.) ein außergewöhnliches Festival geben: „Wir machen was“ ist ein Festival gegen rechts, das aus der Mitte für die Mitte gemacht ist, so die Organisatoren. Was hinter der Idee steckt, weiß OS-Radio-Reporterin Jasmin Schulte:

      Beitrag wir machen was

Foto © OsnabrückHalle

wernermitCocktail_9437_LintelFoto

Werner´s Cocktail

Die besten Tipps für das Wochenende hat ON-Redakteur Werner Hülsmann für Sie:

      
livestock-384628_960_720

Erstmals Kuh-(Fladen)-Roulette bei uns in der Region

Am Sonntag (09.09.) können Sie “Kuh-Roulette” spielen. Es handelt sich um eine wohltätige Aktion vom Osnabrücker Lions-Club Diversitas  und startet um 15 Uhr auf dem Hof der Familie Meyer zu Strohen. Was dahinter steckt weiß OS Radio Reporter Sören Hage:

      
© Heger Laischaft

OS-Radio Mittags-Talk: Heger Laischaft begeht den Schnatgang 2018

Seit Wochenbeginn ist die Osnabrücker Altstadt mit Tannengirlanden geschmückt und es hängen plattdeutsche  Plakate in den Schaufenstern mit dem Spruch “Olle Use”. Hintergrund ist Schnatgang der Heger Laischaft. Das Besondere: der Schnatgang findet nur alle sieben Jahre statt und die Feierlichkeiten dauern stolze sieben Tage lang. OS-Radio-Reporter Sören Hage hat den Wort- und Buchhalter Gerd Gust vom Heger Laischaft e.V. zum Thema in unserem Mittagstalk am 03.09.2018 interviewt:

      2018-09-03 Mittagstalk Herr Gust Heger Laischaft Schnatgang 2018

Foto © Heger Laischaft

full

Hornhues-Stiftung feiert zehnjähriges Bestehen

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Hornhues aus Wallenhorst hat vor zehn Jahren die Ellen und Karl-Heinz Hornhues-Stiftung Pro Afrika gegründet. Die Stiftung sammelt Geld, das in Bildungsprojekte fließt. Mit einem Gartenfest wurde das Jubiläum gefeiert. OS-Radio-Reporterin Jasmin Schulte weiß mehr:

      Beitrag
SonnenSeeFest-FacebookBanner_web_2018

Countdown für das Bissendorfer SonnenSeeFest 2018 läuft

Alle 2 Jahre findet das Bissendorfer SonnenSeeFest statt. Organisiert wird das Fest vom Heimat und Wanderverein Bissendorf, dem Bissendorfer Landvolk, der Silvestertruppe und dem BSC Wolfsangel. Das Programm besteht aus einer bunten Mischung aus Aktionen für Jung und Junggebliebene. OS-Radio Moderator Heiko Prinz hat mit einem der Veranstalter,  Stefan Heckmann vom Bissendorfer Landvolk, über das diesjährige Programm gesprochen:

      2018-09-03 TI Sonneseefest Bissendorf
© Claudia Sarrazin

Landwirtschaftsministerin trifft Landfrauen auf der Laga

(pm) Als „Motor“ im ländlichen Raum, so beschrieb die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast die Landfrauen gestern. Sie besuchte das Landfrauen-Treffen auf der LaGa Bad Iburg.

Landfrauen treffen Landfrauen lautete das Thema am Donnerstag, 30. August in Bad Iburg. „Wir befassen uns heute mit Luftig-Leichtem, Kultur und Politik“, so Almut Detert, Vorsitzende des Landfrauen Kreisverbandes Osnabrück.

Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin und ehemalige Vorsitzende des Niedersächsischen Landfrauenverbandes Barbara Otte-Kinast fühlte sich sichtlich wohl zwischen den Landfrauen: „Sie sind im ländlichen Raum oft der Motor, der vieles in Gang setzt, und manches am Laufen hält.“ Das Engagement der Landfrauen trage dazu bei, dass der ländliche Raum ein attraktiver Ort zum Arbeiten und Leben sei und bleibe, so Otte-Kinast, für die „Lebensqualität im ländlichen Raum“ ein wichtiges Thema ist. Zu den Stand-ortfaktoren zählt sie unter anderem die „Überwindung der digitalen Spaltung zwischen den Städten und ländlichen Gebieten“, aber auch Versorgungseinrichtungen und Mobilität sowie die Förderung des Handwerks als wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.

Sie wolle dafür eintreten, das Ansehen der Landwirtschaft in der Bevölkerung zu verbessern, so Otte-Kinast: „Ich will die Ökologie und die Ökonomie besser in Einklang miteinander bringen.“ Die Ministerin fordert von der Landwirtschaft: „Offenheit und in manchen Bereichen auch Veränderungsbereitschaft.“ Die Landwirtschaft müsse den Zielen der Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht gerecht werden. Allerdings sei auch schon viel in Bewegung, es tue sich viel auf den Höfen, lobt sie.

Ein Thema, das Otte-Kinast als Hauswirtschaftsleiterin am Herzen liegt, ist Ernährung: „Ich plane die Einrichtung eines Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft – kurz ZEHN.“ Neben Projekten und Schulprogrammen für Kinder, ginge es darum, gegen Lebensmittelverschwen-dung tätig zu werden. „Es ist mir wichtig, dass Lebensmittel wieder als das Wert geschätzt werden, was sie sind: Mittel zum Leben“, erklärt Otte-Kinast. Stichwort „schlechte Kommunikation zwischen den Landwirten und den Verbrauchern“ – die jetzige niedersächsische Regierung stelle sich voll hinter die Landwirte, betont Otte-Kinast.

Viele Städter hätten wenig Berührungspunkte mit Landwirten: „Wer kennt denn heute noch einen Landwirt oder hat einen Bauern in der Familie?“, fragt Otte-Kinast, die sich unter anderem mit Agrar- und Foodbloggern treffen möchte, um sich zu informieren, was „auf den SocialMedia-Kanälen passiert“. Sie wolle das Gespräch suchen. „Wir müssen aufeinander zugehen und auf Augenhöhe miteinander reden“, so die Ministerin. „Wir gehen nicht mehr mit der Milchkanne in der Hand über den Hof. Doch wir sehen viele Bilder, wie Land-wirtschaft heute nicht mehr ist.“ Eine der Landfrauen nannte dazu als Beispiel „altbackene Schulbücher“, deren Abbildungen nichts mehr mit der heutigen Landwirtschaft zu tun hätten.

Beim anschließenden Gang über die LaGa und einer Kaffeepause im neuen Rosengarten lobt Otte-Kinast gegenüber LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker die „gemütliche Ruhe und gute Stimmung“ auf der LaGa. „Ach, ist das schön, mal wieder draußen zu sein!“, sagt sie. Als es zu regnen anfängt, trinken die Ministerin, Stecker und die Landfrauen ungestört weiter Kaffee – nun unter Regenschirmen. „Ist das super, dass es endlich mal wieder regnet!“; so die Landwirtschaftsministerin.

Foto vlnr: Ursula Stecker, Almut Detert und Barbara Otte-Kinast begutachten beeindruckt die Ergebnisse des Wettbewerbs im Blumenbinden 2_ vlnr: Kathrin Möntmann, Ulrike Heitland, Ursula Stecker, Ministerin Barbara Otte-Kinast, Charlotte Hageböke, Almut Detert © Claudia Sarrazin

3_ Modenschau mit Bad Iburger Einzelhändlern und Models aus den Reihen der Landfrauen

Kontakt Imma Schmidt| Pressesprecherin Telefon: +49 5403. 404-805 Mobil: +49 171. 522 12 89 E-Mail: i.schmidt@laga2018-badiburg.de & presse@laga2018-badiburg www.laga2018-badiburg.de Facebook @laga2018