Verschwundene Osnabrückerin wieder aufgetaucht

Eine vorübergehend vermisste Frau aus Osnabrück ist wieder aufgetaucht. Nach Angaben der Polizei habe sich die 69-Jährige am Sonntag in Gelsenkirchen in ein Krankenhaus begeben. Sie habe einen verwirrten Eindruck gemacht, sei aber wohlauf. Am Samstagmorgen war die Frau aus ihrer Wohnung im Osnabrücker Stadtteil Sonnenhügel verschwunden. Die Polizei hatte deshalb nach ihr gesucht. Wie sie nach Gelsenkirchen kam, ist noch unklar.

Vater des verletzten Säuglings in Untersuchungshaft

Der Vater des verletzten Säuglings aus Osnabrück befindet sich seit gestern in Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurde ein Haftbefehl gegen den 24-Jährigen Vater erlassen. Er gestand, den wenige Tage alten Säugling geschlagen zu haben. Bereits vor der Geburt des Kindes gab es einen Hinweis der Familie an das Jugendamt, sagt Sven Jürgensen von der Stadt Osnabrück:

      O-Ton Jürgensen

Zu einem Gespräch mit dem Jugendamt nach der Geburt des Kindes kam es nicht, weil die Tat bereits an dem Tag stattfand, an dem der Säugling aus der Geburtsklinik entlassen wurde. Aktuell befindet sich das Kind im Krankenhaus. Es habe laut Staatsanwaltschaft lebensgefährliche Verletzungen erlitten, sein Zustand sei jedoch stabil.

Polizei führt Großkontrolle durch

Die Polizeidirektion Osnabrück hat auf der A30 gestern eine Großkontrolle durchgeführt. Der Schwerpunkt lag vor allem auf Kontrollen von Lastwagen. Solche Großkontrollen seien auch nötig, sagt Nadine Kluge-Gornig von der Polizei Osnabrück:

      

An den 50 kontrollieren Lastwagen stellten die Beamten insgesamt 20 Mängel fest. Bei der Großkontrolle handelt es sich um eine länderübergreifend abgestimmte Aktion verschiedener Polizeidirektionen.

Körperwelten eröffnen in Osnabrück

In Osnabrück beginnt heute in der OsnabrückHalle die Ausstellung „Körperwelten“. Thematischer Schwerpunkt der ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Petra Rosenbach von der Osnabrücker Marketing und Tourismus GmbH hofft darauf, dass die Ausstellung gut angenommen wird:

      O-Ton Petra Rosenbach über Körperwelten Ausstellung

Der Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Osnabrück Joachim Jeska äußerte sich der Ausstellung gegenüber kritisch. Sie biete zwar positive Anknüpfungspunkte, er frage sich jedoch, wie die Totenruhe der Verstorbenen gewahrt wird, wann und wie diese bestattet werden und, ob die Verstorbenen zu Lebzeiten ihr Einverständnis abgegeben haben.

Kreismuseum wird Museum am Kloster

Das Kreismuseum in Bersenbrück wird in Museum am Kloster umbenannt. Neben der Namensänderung gab das Museum außerdem das Datum der Neueröffnung bekannt. Die Renovierungsarbeiten sollen bis zum 27. Oktober beendet sein. Die Besucher des Museums am Kloster werden zukünftig auch eine neue Dauerausstellung zu sehen bekommen. In dieser wird auf die Geschichte des Gebäudes und seiner Bedeutung für die gesamte Region eingegangen. Die Mitarbeiter des Kulturbüros des Landkreises sind davon überzeugt, dass der Neustart mit einer neuen Dauerausstellung und einem neuen Namen klar verdeutlicht wird.

Polizei warnt vor falschen Bettlern

Die Polizei Osnabrück warnt in Osnabrück vor Bettlern an der Tür, die nach Geld fragen. In den Stadtteilen Hellern und Eversburg gab es bereits mehrere Fälle in denen Unbekannte an der Tür klingelten. Während des Gesprächs versuchten diese dann, die Schlösser der Haustür so zu verstellen, dass sie anschließend ohne Schüssel in das Innere der Häuser gelangen können. In einigen Fällen wurde dies bemerkt und der Polizei gemeldet. Diese bittet die Bürger jetzt um erhöhte Wachsamkeit und darum, dass Betroffene Ihre Haus- und Wohnungstüren kontrollieren. Im Verdachtsfall sollte unverzüglich die Polizei benachrichtigt werden.

Polizei entdeckt 12 kg Amphetamine

Der Zoll Osnabrück hat bei einer Kontrolle auf der Autobahn 30 zwölf Kilo Amphetamine sichergestellt. Die Beamten fanden hinter dem Fahrersitz eines aus den Niederlanden kommenden Fahrzeugs zwei mit Flüssigkeit gefüllte Plastikkanister. Durchgeführte Tests ergaben, dass es sich bei der Flüssigkeit nicht, wie von Fahrer und Beifahrer behauptet, um Bremsflüssigkeit sondern um ein Amphetamine handelt. Dieses wird als Streckmittel zur Herstellung von Drogen verwendet. Die Kanister wurden beschlagnahmt, gegen die Insassen des Autos wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Elefantenjungbullen verlassen den Zoo Osnabrück

Anfang dieser Woche haben zwei Elefanten den Zoo Osnabrück verlassen. Die beiden Jungbullen wurden zusammen an einen Zoo in Ungarn gegeben.

Neben den beiden Abgängen kamen jedoch auch neue Tiere in den Zoo. So zog unter anderem ein Weibchen für den Schopfhirsch Klausi ein. Die beiden Schopfhirsche sollen zukünftig für Nachwuchs sorgen. Das sei wichtig, weil neben dem Zoo Osnabrück nur drei weitere Zoos in Deutschland Schopfhirsche halten, sagte der wissenschaftliche Kurator Tobias Klumpe. Aus dem Grund freue man sich besonders, dass der Zoo Osnabrück das Schopfhirsch-Weibchen Elisa erhalten hat und man selbst an der Nachzucht teilhaben könnte.

Schild erinnert an tödlichen Unfall

Im Landkreis Osnabrück mahnt ein neues Schild zu vorsichtiger Fahrweise. Nachdem Anfang Mai ein Motorradfahrer auf der L95 zwischen den Meller Ortsteilen Küningdorf und Wellingholzhausen ums Leben gekommen ist, wurde jetzt ein großes Verkehrsschild aufgestellt. Dies erfolgte im Rahmen einer Landkreis-Aktion, die zu mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr aufrufen soll. Man wollte damit keine Schuldzuweisung treffen, sondern an den schlimmen Unfall erinnern, solange er noch im Bewusstsein der Bevölkerung ist, sagt Kreisrat Wilfried Wilkens. Das Schild wird auch keine Dauereinrichtung sein. Bevor ein Gewöhnungseffekt eintritt, wird es wieder abgebaut.

Neuzugang bei den Sportfreunden Lotte

Die Sportfreunde Lotte haben Ihren dritten Neuzugang bekanntgegeben. Für die kommende Saison wechselt der 22-Jährige Junior Ebot-Etchi ablösefrei vom SC Weiche Flensburg zu den Sportfreunden Lotte. Ebot-Etchi ist ein Rechtsverteidiger, der seine Karriere beim Hertha BSC Berlin begonnen hat. Er erhält einen Vertrag bis 2019.