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Deutscher Städtetag diskutierte über Position der Sparkassen in Deutschland

Ein Themenschwerpunkt beim Treffen des Deutschen Städtetages in der vergangenen Woche im Osnabrücker Rathaus war die Stellung der Sparkassen innerhalb Europas. Deren Konzept beruht auf Regionalität, also der Nähe zum Kunden und auf einem vertrauten Umgang mit Kommune und Mensch. Ihr Motto: „Fair. Menschlich. Nah am Kunden.“ – Mit diesem Geschäftsmodell stehen die Sparkassen allerdings nahezu „allein“ da. Die meisten Banken sind nämliche sogenannte Großbanken und arbeiten fast nur global und gewinnorientiert. Neue Standards der europäischen Bankenaufsicht seien eben auf diese internationalen Großbanken ausgerichtet und das werde für die Sparkassen zunehmend zum Problem, so Ulrich Maly, dem Vizepräsidenten des Deutschen Städtetages:

      Ton 1 - Sparkassenkonzept

Die Sparkassen erbringen mit Ihrem Geschäftsmodell zahlreiche wirtschaftliche, soziale und kulturelle Dienstleistungen und wollen auch zukünftig wesentliche Finanzierungspartner bleiben. Und dafür müsse die Leitungsfähigkeit erhalten werden. In Deutschland sind die Sparkassen zwar (aktuell) Marktführer, aber es gehe auch darum, auf veränderte internationale Markt- und Wettbewerbsbedingungen zu reagieren, betont der Vizepräsident des Deutschen Städtetages. Folgende Herausforderungen erfordern einige  Umbauprozesse:

      Ton 2 - Herausforderungen

Deshalb werden die Geschäftsstrategien jetzt an die Digitalisierung und an veränderte Kundenansprüche angepasst. So werde auch eine größere Konkurrenzfähigkeit auf dem internationalen Markt geschaffen, sagt Ulrich Maly. „Verlässlichkeit und Nähe“, also die Grundsätze der Sparkassen, sollen natürlich weiterhin garantiert werden.

Symbolfoto pixabay.com