Kopfkino – Filmmusik aus allen Genres, allen Jahrzehnten und Kategorien – heute: Superhelden
KOPFKINO ist Filmmusik, die Spaß macht. Carsten Maat greift ein Thema auf, das in einer Stunde musikalisch – also: mit cineaffiner Musik – aufbereitet wird. Aus allen Genres und allen Epochen. Kurzweilig und kompetent, von entspannend bis spannend, unterhaltend und Erinnerungen weckend. Keine quietschenden Streicher, die das Zahnfleisch bis in die Haarwurzeln schmerzen lassen, um uns zu vermitteln, dass wir uns gruseln sollen.
Beim Thema Superhelden lässt Carsten wie stets seinen Blick über den Tellerrand schweifen. Das heißt, er beleuchtet in diesem Fall nicht nur die großen zwei Comicverlage Marvel und DC, sondern auch italienische und britische Superhelden und eine Galaxie weit weit entfernt.
Der erste Comic war in den 1930er Jahren Superman von DC (die Abkürzung für Detective Comics), in den 1960er Jahren trat von Stan Lee kreiert erstmals Spider-Man bei Marvel auf. Beide ‚Helden in Strumphosen‘ feiern auch im neuen Jahrtausend ungebrochen weltweite Erfolge. Aktuell wird eine neue Verfilmung von Superman angeteasert.
Doch wer hätte vermutet, dass die Kultband The Cure auch Musik zu einem Superheldenfilm beigesteuert hat? Der Dredd-Song stammt aus der Feder der fünf britischen Post-Punker. Und auch ein Song von Bob Dylan kam in Watchmen zum Einsatz, ebenfalls ein britischer Comic, der sogar in der Liste der 100 besten Romane des 20. Jahrunderts vertreten ist. Watchmen kennzeichnet Ende des 20. Jahrhundert nach dem Golden Age der später 1930er Jahre, dem Silver Age und Modern Age eine neue Ära der Popkultur: das Dark Age, in dem die etwas despektierlich genannten kostümierten Verbrecherjäger ambivalenter dargestellt werden.
Als lange Rille zum Abschluss daher aus dem 1989er von Tim Burton inszenierten Batman mit Michael Keaton und Jack Nicholson der Bat-Dance von Prince.
präsentiert von Oliver Nova