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Zwei laute Knallgeräusche über Bad Essen

Zwei laute Knallgeräusche haben am Morgen (28.07.) in Bad Essen für Schreck gesorgt. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, hätten mehrere Einwohner die Geräusche gemeldet. Es sei sogar zu Erschütterungen gekommen. Außerdem seien Fensterscheiben zerbrochen. Auch in Bohmte waren die Knallgeräusche zu hören gewesen. Ausgelöst wurden sie nach Angaben der Zeitung durch zwei Überschallflugzeuge der Bundeswehr. Die hatten über der Region Abfangübungen durchgeführt.

Homann-Mitarbeiter kritisieren Entscheidung gegen Werke in der Region

Die Homann-Mitarbeiter haben mit scharfer Kritik auf die angekündigte Schließung der regionalen Werke reagiert. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, wurde Homann-Geschäftsführer Sönke Renk bei einer Mitarbeiterversammlung ausgebuht und ausgepfiffen. Vereinzelt wurde demnach sogar über Streik nachgedacht. Das sei jedoch nur während laufender Verhandlungen möglich, hieß es von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Ab heute wollen Unternehmensführung, Betriebsrat und Gewerkschaft über einen Sozialplan verhandeln. Homann wolle möglichst viele der 1200 Mitarbeiter aus der Region nach Leppersdorf mitnehmen. Dort soll ab 2020 produziert werden. Dann schließen die Werke in Dissen und Bad Essen.

Endgültiges Aus für regionale Homann-Werke

Die Homann-Werke in der Region schließen 2020 endgültig. Der Müllerkonzern, zu dem Homann gehört, teilte am Wochenende mit, dass die Produktion wie geplant nach Leppersdorf in Sachsen verlagert werden soll. Bis zuletzt hatten der Betriebsrat, Gewerkschaften und Politiker für den Erhalt der Homann-Werke in Dissen und Bad Essen geworben. Allerdings sei die Verlegung der Produktion betriebswirtschaftlich sinnvoller, so Müller. Dafür hat der Konzern bereits Subventionen aus EU-Geldern beantragt. Zusammen mit dem Betriebsrat will Müller jetzt einen Sozialplan für die Zukunft der Mitarbeiter entwickeln. Von der Homann-Schließung sind 1200 Arbeitnehmer in der Region betroffen.

Kreistag richtet Appell an Homann-Konzern

Der Osnabrücker Kreistag appelliert erneut an den Müller-Konzern, die Homann-Werke in der Region zu erhalten. Dazu verabschiedete der Kreistag auf seiner Sitzung gestern eine gemeinsame Resolution aller Parteien. Darin unterstützen die Abgeordneten alle Bemühungen für die Homann-Werke in Dissen und Bad Essen. Die sollen nach Plänen des Konzerns 2020 geschlossen werden. Davon wären 1200 Arbeitsplätze in der Region betroffen. Kommende Woche wollen Vertreter von Müller und der Homann-Betriebsrat erneut über die Zukunft der Werke sprechen. Eine endgültige Entscheidung soll laut Osnabrücks Landrat Michael Lübbersmann Ende Juli fallen.

Mutterkonzern favorisiert weiter Homann-Schließung in der Region

Der Homann-Mutterkonzern will die Homann-Werke in der Region nach wie vor schließen. Ende vergangener Woche kamen Vertreter von Betriebsrat und Unternehmensspitze zu einem Treffen zusammen. Dabei bekräftigte der Konzern erneut, ein zentrales Werk in Sachsen oder alternativ in Polen bauen zu wollen, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Dennoch wolle sich der Betriebsrat weiter für die Werke in Dissen und Bad Essen einsetzen. Ende des Monats wollen sich beide Seiten erneut treffen.

Hochspannungsleitung nach Wehrendorf darf gebaut werden

Die geplante Hochspannungsleitung zwischen dem Bad Essener Ortsteil Wehrendorf und dem Landkreis Diepholz  darf gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht wies die Klagen mehrerer Landwirte ab. Die wollten verhindern, dass die Leitung über ihre Grundstücke führt und begründeten das mit möglichen Gesundheitsrisiken. Die Ansicht teilte das Gericht nicht. Der Gesundheitsschutz der Anwohner werde als gewährleistet angesehen, heißt es im Urteil. Die geplante Leitung ist Teil des Energienetzes für erneuerbare Energien.

Betriebsrat und Politiker treffen sich wegen Homann

Politiker und Betriebsrat treffen sich heute (14.06.) in Hannover, um über die Zukunft der Homann-Werke in der Region zu sprechen. Konkret soll es darum gehen, wie man den Mutterkonzern Müller davon überzeugen kann, die Werke in Dissen und Bad Essen nicht zu schließen. Man wolle so lange wie möglich um die Standorte kämpfen, hieß es vom Betriebsrat. Deshalb habe der Betriebsrat Müller vergangene  Woche ein Alternativkonzept vorgeschlagen. Einzelheiten dazu wurden noch nicht bekanntgegeben. Bislang plant Müller, die Produktion von Homann ab 2020 nach Sachsen zu verlegen.

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Bad Essen: Sole-Freibad nach Renovierung in neuem Glanz

Bad Essen hat sein Sole-Freibad für rund 4,3 Millionen Euro renoviert. Das Freibad gibt es bereits seit 1958 und es zog damals fast 100.000 Besucher jährlich an. Daher war eine Renovierung nun dringend notwendig geworden. Hören Sie die ganze Geschichte in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

      2017-06-06 Freibad Bad Essen

Besitzer des Bohmter Hafens muss halbe Million Euro zahlen

Im Streit um die Übernahme des Hafens in Bohmte muss der Besitzer eine halbe Million Euro zahlen. Das Landgericht Osnabrück entschied gestern zugunsten des ehemaligen Grundstückseigentümers. Der hatte geklagt, weil nach seiner Auffassung ein Kran, der auf Gelände des Hafens steht, nicht unmittelbar Teil des Grundstücks war. Damit sei dieser nicht vom neuen Besitzer gekauft worden. Dafür muss der jetzt rund 500.000 Euro zusätzlich zahlen. Der Hafen in Bohmte gehört zur Hälfte dem Landkreis Osnabrück, außerdem sind die Gemeinde Bohmte, Ostercappeln und Bad Essen daran beteiligt. Sie hatten 2012 das Gelände für etwa 5 Millionen Euro gekauft.

Freibad (Bullauge)

Bad Essen: Sole-Freibad wird am 02. Juni wieder eröffnet

(pm) Ein attraktives Freibad für die Bad Essener Badegäste zu schaffen war Ziel der derzeitigen Sanierung des 1958 eröffneten Sole-Freibades. Der Rat der Gemeinde Bad Essen hatte in seiner Sitzung im Dezember 2015 das Konzept zur Sanierung des Freibades einstimmig beschlossen. Nach fast sechzig Betriebsjahren wurde nun das Sanierungskonzept mit Kosten in Höhe von 4,3 Millionen Euro umgesetzt und ist somit die größte Netto-Investitionsmaßnahme der Gemeinde.

Anfang September 2016 haben die beauftragten Firmen mit den Arbeiten zur Umsetzung des Konzeptes zur Sanierung und Attraktivierung des Sole-Freibades begonnen. Dank des guten Miteinanders der Firmen konnten die umfangreichen Bauarbeiten trotz des engen Zeitplans fast vollständig abgeschlossen werden.

Daher lädt die Gemeinde Bad Essen alle BürgerInnen und Badegäste ein, die Freibadsaison 2017 am Freitag, 02. Juni 2017, 14.00 Uhr, offiziell zu eröffnen. Der Besuch des Sole-Freibades ist an diesem Tag für alle kostenfrei.

Die Besucher können sich über neue Schwimmbecken mit Bad Essener Sole, ein attraktives Kinderplanschbecken mit Süßwasser, einen separaten Sprungbereich mit neuen Sprungtürmen, eine 17,5 m lange Breitwellenrutsche für Kinder und Erwachsene, einen vergrößerten Kioskbereich und attraktive Liegeflächen freuen – also auf ein modernes Sole-Freibad mit zahlreichen Angeboten für Sportschwimmer, Kinder und Jugendliche, Senioren sowie für Familien mit Kleinkindern.