Beiträge

Tödlicher Unfall in Bad Essen

In Bad Essen ist ein Autofahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der 18-jährige Fahrer und sein zwei 20-jähriger Beifahrer waren in Richtung des Ortsteils Heithöfen unterwegs, als der Wagen in einer Kurve von der Fahrbahn abkam. Er prallte gegen zwei Bäume und schluderte in den Straßengraben. Die beiden jungen Männer wurden im Auto eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle, sein Beifahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

Streiks bei Homann denkbar

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) überlegt, ob sie beim Dissener Feinkostunternehmen Homann zum Streik. Uwe Hildebrand, Chef der NGG für die Region Osnabrück, sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, dass es entsprechende Pläne gibt. Hildebrand verweist in dem Zusammenhang auf den letzten Tarifabschluss zwischen Gewerkschaft und Homann. Der Abschluss sei nach seinen Worten unter falschen Voraussetzungen abgeschlossen worden. Damals sei man davon ausgegangen, dass ein neues Feinkostwerk höchstens 35 Kilometer vom jetzigen Dissener Werk gebaut werden soll. Weil das laut der jüngsten Pläne des Homann-Mutterunternehmens nicht mehr so sei, wolle die Gewerkschaft nachverhandeln, um für die Beschäftigten mehr rauszuholen und um Druck auf das Mutterunternehmen auszuüben. Auch ein Streik sei da eine mögliche Maßnahme. Bei einem Treffen in Hannover hatte die Unternehmensleitung der Müllergruppe als Homannmutterunternehmen gestern bestätigt, dass sie die Werke in Dissen und in Bad Essen in gut drei Jahren schließen will. Müller will die Produktion von dort voraussichtlich nach Sachsen verlagern.

Keine Ergebnisse beim Spitzentreffen wegen Homann

Das Spitzentreffen zur Zukunft des Dissener Feinkostherstellers Homann ist ohne Ergebnis geblieben. Gut zwei Stunden haben u.a. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Olaf Lies in Hannover mit Managern der Müller-Gruppe gesprochen. Beide, Weil und Lies, zeigten sich danach enttäuscht über den Verlauf. Offenbar will die Müller-Gruppe als Mutterkonzern von Homann an ihren Plänen festhalten, das Feinkostunternehmen aus der Region Osnabrück nach Sachsen zu verlagern. Welche Gründe es dafür gibt, ist weiterhin unklar. Ministerpräsident Weil sagte, dass die Landesregierung weiter versuchen will, die Müller-Gruppe davon zu überzeugen, dass Homann in der Region Osnabrück bleiben sollte. 1.200 Beschäftigte arbeiten in Dissen und Bad Essen bei Homann.

Spitzentreffen wegen Homann in Hannover

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil trifft sich heute in Hannover mit Managern der Theo Müller-Gruppe, um über die Zukunft des Feinkostunternehmens Homann zu sprechen. Mit dabei sind auch Wirtschaftsminister Olaf Lies, Osnabrücks Landrat Michael Lübbersmann, Dissens Bürgermeister Hartmut Nümann und der Homannbetriebsrat. Es geht darum, ob es noch eine Chance gibt, das Unternehmen in der Region Osnabrück zu halten. Die Müller-Gruppe, zu der Homann gehört, hatte Anfang April angekündigt, die Feinkostsparte von Homann verlagern zu wollen. Davon wären in Dissen und Bad Essen etwa 1.200 Beschäftigte betroffen.

Rollerfahrerin stürzt in Bad Essen in Kanal

In Bad Essen im Landkreis Osnabrück ist eine Rollerfahrerin in den Mittellandkanal gefahren. Die Frau fuhr im Ortsteil Wehrendorf auf einem Weg am Kanal entlang, als sie die Kontrolle über den Roller verlor und ins Wasser stürzte. Bekannte halfen ihr sofort und zogen sie aus dem Wasser. Um den Roller wieder aus dem Kanal zu bekommen, rückte die Feuerwehr u.a. mit Tauchern an. Für die Bergungsaktion musste die Wasserstraße teilweise gesperrt werden. Die Rollerfahrerin blieb unverletzt, sie verlor aber ihre Geldbörse im Wasser – der Roller dürfte einen Totalschaden haben.

Homann Thema im Wahlkampf

Die drohende Schließung der Homann-Werke in der Region beschäftigt weiter die Landespolitik. Nachdem Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann der Landesregierung aus SPD und Grünen vorgeworfen hatte, zu wenig zu tun, um die Standorte in Dissen und Bad Essen zu retten, wies die SPD diese Kritik jetzt zurück. Die CDU betreibe Wahlkampf auf dem Rücken der Beschäftigten, warf Frank Henning von der SPD Osnabrück Althusmann vor. Mitte Mai soll es Treffen zwischen Wirtschaftsminister Olaf Lies mit dem Manager von Homann geben.

3000 Menschen demonstrieren gegen Homann-Schließung

Etwa 3.000 Menschen haben am vergangenen Sonntag (30.04.) gegen die drohende Schließung der Homann-Werke in der Region demonstriert.
Nach einer Kundgebung vor dem Dissener Rathaus zogen die Demonstranten zum Homann-Werk und bildeten dort eine Menschenkette. Neben lokalen Politikern nahm auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies an der Demonstration teil. Der nannte das Verhalten von Homann unanständig. Gleichzeitig wolle er aber weiter mit dem Unternehmen im Dialog bleiben, wie er im osradio-Interview betonte:

      2017-05-02 Lies

Die Homann-Werke in Dissen und Bad Essen beschäftigen derzeit rund 1.200 Menschen.

 

Demonstration gegen Homann-Schließung

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten will gegen die geplante Schließung der Homann-Werke in der Region demonstrieren. Am kommenden Sonntag soll es dazu eine Kundgebung auf dem Dissener Rathausplatz geben. Dann wird auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies nach Dissen kommen. Der Minister will vorher mit den Konzernchefs über die drohende Schließung der Werke sprechen. Zuletzt gab es Kritik daran, dass Homann einen zentralen Produktionsort in Sachsen bekommen soll. Die sächsische Landesregierung soll dafür Subventionen in Millionenhöhe an den Mutterkonzern von Homann gezahlt haben.

Lagerhalle in Bad Essen abgebrannt

Im Bad Essener Ortsteil Wehrendorf ist in der Nacht eine Lagerhalle eines Sägewerks abgebrannt. Dabei ist ein Schaden von mindestens einer Millionen Euro entstanden. Das Feuer war am Abend ausgebrochen. Die Feuerwehr war die ganze Nacht damit beschäftigt, es zu löschen. Weil möglicherweise Brandstiftung Ursache für den Brand war, untersucht die sogenannte Tatortgruppe der Polizei Osnabrück die Lagerhalle. Feuerwehrmänner haben nach Polizeiangaben eine beschädigte Tür gefunden, die jemand aufgebrochen haben könnte, um in die Halle zu kommen.

© badessen.info

2. Bad Essener Tourismus Tage Ende September

Slow Food – den Trend kennt man ja schon, also die Gegenbewegung zum globalisierten Fast Food. Nun gibt es seit einigen Jahren etwas Neues: Slow Tourismus – hier geht es um nachhaltiges und langsames, aber auch bewussteres Reisen. Aus dieser Bewegung heraus ist das Konzept der „Cittaslow“ entstanden, das bedeutet sowas wie langsame Stadt. Um eine „langsame Stadt“ zu werden, muss man besonders Wert auf Dinge wie z.B. Kulturerhaltung, Gastfreundschaft, Förderung von regionalen Produkten und nachhaltige Umweltpolitik legen. Bad Essen hat diese Kriterien erfüllt und ist seit November des vergangenen Jahres eine cittaslow. Und das als erste und bislang einzige Stadt in Niedersachsen. Dieser Titel war der Stadt quasi vorherbestimmt, sagt Annette Ludzay von der Tourismus-Information Bad Essen:

      

Achtsamkeit, Entschleunigung und Nachhaltigkeit sind gerade ja sehr aktuelle Themen. Deswegen ist es auch so wichtig für Bad Essen dieses Jahr ins internationale Netzwerk von cittaslow aufgenommen worden zu sein. Nun kommen neue Aufgaben auf den Sole-Kurort zu:

      O-Ton 2

Mit den 2. Bad Essener Tourismus Tagen will Bad Essen noch mehr Aufklärungsarbeit leisten. Am 28. Und 29. September sind Referenten aus verschiedenen Bereichen geladen, die über Möglichkeiten und Innovationen im Slow Tourismus-Bereich sprechen. Dort wird über Nachhaltigkeitskonzepte und deren Umsetzung gesprochen, aber auch über zum Beispiel über spirituellen Tourismus – also die Verbindung zwischen Kirche und Tourismus. Die Tourismus Tage richten sich an alle, die beruflich in dem Bereich zu tun haben oder  sich für das Thema interessieren. Anmelden können Sie sich auf der Internetseite der Gemeinde Bad Essen.