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Neues Feuerwehrhaus in Bad Iburg

Die Feuerwehr Bad Iburg bekommt ein neues Feuerwehrhaus. Wie der Rat der Gemeinde entschied, soll es auf einer Waldfläche an der Osnabrücker Straße gebaut werden. Dafür müssen mehrere Bäume gefällt werden. Fast alle Parteien im Gemeinderat waren für den Ort des Neubaus, nur die SPD stimmte dagegen. Ihre Vertreter favorisierten einen Neubau an der Bahnhofsstraße. Dort hätten die Feuerwehren Bad Iburg und Glane zusammen untergebracht werden können. Das hätte allerdings längere Einsatzzeiten zur Folge haben können, wendeten die Befürworter des jetzt gewählten Standortes ein. Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus soll 2018, nach der Landesgartenschau in Bad Iburg, sein.

Bad Iburg bekommt Geld für Baumwipfelpfad

Dank einer Finanzspritze des Landes Niedersachsen kann die Gemeinde Bad Iburg eine geplante Attraktion für die Landesgartenschau (LaGa)im kommenden Jahr bauen. Das Wirtschaftsministerium gibt zwei Millionen Euro, damit im Waldkurpark ein Baumwipfelpfad als touristisches Infrastrukturprojekt entstehen kann. Insgesamt wird der Pfad 4,2 Millionen Euro kosten. Das restliche Geld soll von der LaGa-Gesellschaft kommen. Gesellschaft und Gemeinderat in Bad Iburg wollen Mitte Juni endgültig über das Projekt Baumwipfelpfad entscheiden. Der Pfad soll 500 Meter lang werden und barrierefrei sein.

Bad Iburg möchte Hansestadt werden

Die Gemeinde Bad Iburg möchte offizielle Hansestadt werden. Der Tourismusausschuss der Gemeinde sprach sich dafür aus, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Bad Iburg war im 16. Jahrhundert Teil der Osnabrücker Hanse und gehört dem Westfälischen Hansebund an. Der Zusatz „Hansestadt“ soll vor allem mehr Touristen anlocken. So hätten andere Städte von der Umbenennung profitiert, hieß es im Tourismusausschuss. Deshalb will die Gemeinde Bad Iburg einen Antrag an das Innenministerium stellen. Das entscheidet darüber, welche Orte sich „Hansestadt“ nennen dürfen.

Prozessauftakt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern

Am Landgericht Osnabrück hat gestern ein Prozess wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern begonnen. Der Angeklagte aus Bad Iburg soll in fast 100 Fällen Kinder dazu gebracht haben, sich vor einer Computerkamera auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Dazu hatte er sich den Kindern gegenüber als Mädchen ausgegeben. Der Angeklagte legte dazu gestern ein umfangreiches Geständnis ab. Es tue ihm leid und er befinde sich seit längerem in therapeutischer Behandlung. Der Prozess wird kommende Woche fortgesetzt, bei einer Verurteilung erwarten ihn bis zu 5 Jahre Haft.

Geldautomat in Bad Iburg gesprengt

Unbekannte haben in Bad Iburg in der Nacht auf Donnerstag einen Geldautomaten im Ortskern in die Luft gejagt. Der Automat wurde dabei komplett zerstört. Er gehörte nicht zu einer Bankfiliale, sondern befand sich in einem Wohn- und Geschäftshaus. Die Polizei evakuierte den Bereich um den Tatort vorsorglich, weil zunächst nicht klar war, ob Kohlenstoffmonoxid in der Luft ist. Das war aber nicht der Fall. Ob und wieviel Geld die Täter erbeutet haben, ist bislang noch unklar. Verletzte gab es nicht.

Lerchensporn Blüte 2017 © osradio

Bad Iburg: Lerchensporn – Der Freden blüht!

Dank des warmen Frühlingswetters zeigt der Lerchensporn im Wandergebiet Freden und auch stadtnah am Schlossberg seine ersten Blüten. Da das schöne Wetter anhält, ist am Wochenende damit zu rechnen, dass die Hänge mit der violetten und weißen Pracht überzogen werden. Der Wanderparkplatz am Freden ist der ideale Ausgangspunkt für Spaziergänge und Wanderungen zur Fredenblüte. Einige Bereiche des Fredens sind allerdings gesperrt. Welche das sind und was die Lerchenspornblüte so besonders macht, hat  osradio 104,8 Moderator Marcus Oberholthaus mit Wanderführer Hubert Waldhaus besprochen:

      2017-03-31 Lerchensporn Telefoninterview

Die Tourist-Information bietet dazu geführte Wanderungen an:

Montag, 2. und 10. April 2012
Treffpunkt: 15 Uhr am Rathaus
Die Teilnahme ist kostenlos.
Tel. 05403 – 79 67 80

 

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Ärgerlich und auch gefährlich: Mountainbiker abseits der Wege

Förster und private Waldbesitzer im Landkreis Osnabrück sprechen von „Anarchie im Wald“ und meinen damit sogenannte Downhill-Fahrer, also Mountainbike-Fahrer, die abseits von befestigten und vorgesehen Wege unterwegs sind, eigene Schanzen bauen, um Sprünge durchführen zu können und möglichst spektakulär den Berg herunter zu fahren. Grundsätzlich ist das Fahren abseits von Wegen verboten – aber am Bad Iburger Dörenberg oder auch im Hüggel halten sich viele Mountainbike-Fahrer nicht daran. Hören Sie alle Hintergründe zum Thema in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

      2017-03-16 Anarchie im Wald

Symbolfoto © pixabay.com

Mann in Bad Iburg schlägt seinen Sohn und widersetzt sich Polizei

Die Polizei hat im Bad Iburger Ortsteil Sentrup einen Mann wegen häuslicher Gewalt vorläufig festgenommen. Der Mann randalierte in seiner Wohnung und hat offenbar seinen minderjährige Sohn geschlagen und getreten. Laut Polizei war der Mann betrunken, verhielt sich wenig kooperativ und widersetzte sich polizeilichen Maßnahmen. Er schlug um sich, griff die Beamten an, wurde dann aber von ihnen überwältigt und in Gewahrsam genommen. Während des Transportes zur Dienststelle beleidigte und beschimpfte der Festgenommene die Beamten, auch auf der Dienststelle leistete er weiter Widerstand. Bis seine Frau ihn abholte, kam der 42- Jährige in eine Zelle. Der Mann ist bei der Polizei beaknnt. Bereits im Vorfeld war es zu häuslichen Übergriffen gekommen.

Schwerer Unfall in Bad Iburg

in Bad Iburg ist am Montagnachmittag ein Kleinwagen von der Lienener Strasse abgekommen und hat sich mehrfach überschlagen. Zwei Insassen des Wagen wurden rausgeschleudert udn bleiben auf der Straße liegen. Neben Notarzt und mehreren Rettungswagen wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert, der aber keinen der Verunglückten transportieren musste. Rettungswagen brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Warum der Wagen in Bad Iburg von der Straße abkam und sich überschlug, ist noch unklar. Die Lienener Straße war am Montagabend etwa dreieinhalb Stunden voll gesperrt.

Verkehrswegeplan bringt kaum Veränderungen für die Region Osnabrück

Der Beschluss des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 hat für Stadt und Landkreis fast keine Veränderungen gebracht. Die meisten Projekte in der Region können demnach gebaut werden – auch die drei Autobahnprojekte an der A1, der A30 und den Lückenschluss der A33 Nord. Etwas niedriger eingestuft wird der Ausbau der B51 von Belm bis Ostercappeln. Dafür gilt jetzt die Kategorie „weiterer Bedarf mit Planungssrecht” – das heißt, dass dafür im Verkehrswegeplan kein Geld verfügbar ist, der Ausbau aber geplant werden kann. In diese Kategorie fallen auch weiterhin zwei andere Projekte an Bundesstraßen. Dabei geht es um die sogenannte Ortsumgehung Bad Essen/Wehrendorf (Verlegung der B65) und eine Verlegung der B 51 von Bad Iburg bis nach Hilter mit Anschluss an die A33.