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Vielleicht hohes Bußgeld für Raser

Ein Autofahrer muss vielleicht 10000 Euro Strafe zahlen. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Bereits im letzten Herbst wurde der Mann demnach wegen rüpelhaftem Verkehrsverhalten zu 18 Monaten Führerscheinsperre und 6 Monaten auf Bewährung verurteilt. Anfang des Jahres ist er trotzdem wieder mit seinem Auto gefahren. Die Staatsanwaltschaft habe deshalb 50 Tagessätze mit je 200 Euro Geldstrafe beantragt, insgesamt also 10000 Euro. Ob er die Summe wirklich zahlen muss, sei aber noch offen. Außerdem sei noch die Frage zu klären, ob jetzt die Bewährung aus dem ersten Urteil ausgesetzt werde.

Mehr Handys am Steuer in der Region

Immer mehr Autofahrer in Stadt und Landkreis Osnabrück nutzen während der Fahrt ihr Handy. Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, dass es bis zum Ende des Jahres in der Stadt Osnabrück gut 1.000 Fälle sein könnten, bei denen Autofahrer mit Handy beim Fahren erwischt werden. Im Landkreis könnten es bis zu 700 werden. Die Zahlen sind Hochrechnungen auf Grundlage der Fälle der ersten sieben Monate des Jahres. Darin eingerechnet sind Autofahrer, die die Polizei erwischt hat, aber auch diejenigen, die per Blitzer überführt wurden. Wer erwischt wird, wie er während der Fahrt mit dem Smartphone hantiert, muss mit 60 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Polizei will höhere Bußgelder für Gaffer auf A1

Die Autobahnpolizei in Bramsche ermittelt gegen Autofahrer, die nach einem Unfall auf der A1 am Montag Fotos vom Unfallgeschehen gemacht haben. Die sogenannten Gaffer zückten ihre Handys, als Polizisten gerade dabei waren, den Unfall aufzunehmen. Die Polizisten leiteten daraufhin fünf Verfahren ein. Ein Autofahrer musste sofort 85 Euro zahlen. Das ist der Polizei aber offenbar noch zu wenig .Sie schlug dem Ordnungsamt des Landkreises Osnabrück vor, die Bußgelder zu erhöhen, weil die Fahrer bewusst und vorsätzlich ihre Handys genutzt hätten, um Fotos u.a. von Verletzten zu machen. Bei dem Unfall am Montag war ein Lastwagen auf einen anderen aufgefahren. Ein Mann kam schwer verletzt per Hubschrauber ins Krankenhaus.