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Polizei deckt Drogenhandel im Südkreis auf

Die Polizei hat drei mutmaßliche Drogendealer aus dem Osnabrücker Südkreis festgenommen. Sie hatte Wohnungen  in Bad Rothenfelde und Dissen durchsucht und dabei mehrere Kilogramm Drogen gefunden, u.a. Amphetamine und Anabolika. Zwei der drei festgenommenen Männer sind inzwischen wieder frei. Der mutmaßliche Haupttäter aus Bad Rothenfelde sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen gegen alle drei laufen weiter.

Homann entscheidet über Zukunft der Standorte im Landkreis Osnabrück

Der Müller-Konzert wird heute bekanntgeben, wie es zukünftig mit den Homann-Standorten in Dissen und Bad Essen weiter gehen wird. Wie der NDR berichtet, wurden die Arbeitnehmer heute Mittag zu einer Belegschaftsversammlung geladen. Eigentlich wollte Müller die Homann Standorte im Landkreis Osnabrück 2020 schließen und ein zentrales Werk in Sachsen eröffnen. Anfang April sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann, dass Homann in Dissen bleiben würde.

Umweltministerium fördert niedersächsische Landesforsten mit 150.000 Euro

Die niedersächsischen Landesforsten haben gestern einen Scheck über 150.000 Euro erhalten. Das Land Niedersachsen fördert damit das Vorhaben der Landesforsten, eine Brachfläche in der Nähe von Dissen am Teutoburger Wald wieder zu bepflanzen und einen Bach zu renaturieren. Zusätzlich soll dort lagernder Hausmüll und Bauschutt entfernt werden. Durch die Förderung müssen die Landesforsten nur noch die Hälfte der Kosten selbst tragen. Überreicht wurde der Scheck vom Staatssekretär Frank Doods vom Niedersächsischen Umweltministerium.

Neue LED-Beleuchtung in drei Landkreis-Schulen

Der Landkreis Osnabrück hat drei Schulen in seiner Trägerschaft mit moderner LED-Technik ausgestattet. Die neue Beleuchtung ist für Räume der IGS Melle, der BBS Bersenbrück und für die Sporthalle der Teutoburger –Wald- Schule in Dissen. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen liegen bei 185.000 Euro , 75.000 Euro kommen aus Fördermitteln des Bundesumweltministeriums. Mit der neuen LED-Beleuchtung spart der Landkreis Osnabrück gut 150.000 Kilowattstunden Energie. Außerdem wird der CO2-Ausstoß um 1.200 Tonnen reduziert. Der Landkreis prüft zurzeit, in welchen Schulen ebenfalls neue Beleuchtung installiert werden soll. Auch dazu will er wieder Fördermittel beim Bund beantragen.

Homann-Verbleib in Dissen noch mit Fragezeichen

Der Betriebsrat des Homann-Werkes ist noch skeptisch, ob Homann wirklich in Dissen bleibt. Das berichtet der NDR. Demnach habe der Betriebsratsvorsitzende Andreas Straede gesagt, entschieden sei noch nichts. Er rechne damit, dass erst Ende des Monats verkündet werde, wie es weiter geht. Der Minister habe zu dem Thema nur seine persönliche Meinung geäußert. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hatte Ende letzter Woche der Neuen Osnabrücker Zeitung gesagt, er rechne damit, dass Homann in Dissen bleibe.

Hundehalter muss Schadensersatz für Bissattacke leisten

Das Oberlandeslandesgericht Oldenburg hat einen Osnabrücker zu einer Schadensersatzzahlung verurteilt. Eine Frau aus Dissen am Teutoburger Wald verklagte ihren Bekannten. Auf seiner Geburtstagsfeier wurde sie von seinem Hund gebissen. Die Frau erlitt dadurch sowohl Biss- als auch Riss- und Quetschverletzungen. Das Landgericht Osnabrück verurteilte den Mann zu vollem Schadensersatz. Der Angeklagte ging jedoch in Berufung. Gestern bestätigte das Oberlandesgericht Oldenburg das Urteil. Die Frau habe keine Schuld an der Hundeattacke. Der Halter müsse deshalb vollständig für den Schaden aufkommen.

Versuchte Sprengung eines Geldautomaten in Dissen

In der Nacht zu Freitag sollte offenbar in der Großen Straße in Dissen der Geldautomat der Commerzbank aufgesprengt werden. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen haben die Täter gegen 02.55 Uhr Vorbereitungshandlungen für das gewaltsam Öffnen des Geldautomaten getroffen. Sie ließen dann aber aus bislang unbekannten Gründen von der weiteren Tatausführung ab und flüchteten unter Mitnahme ihres Equipments. Die Polizei in Dissen bittet um Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge, die in der betreffenden Nacht in der Großen Straße und Umgebung aufgefallen sind. Telefon: 05421-921390.

Verfahren gegen Taxifahrer eingestellt

Ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen einen Taxifahrer ist am Amtsgericht Bad Iburg gegen eine Geldauflage eingestellt worden. Der Richter am Amtsgericht berücksichtigte, dass bei dem Taxifahrer kein ausreichendes Fehlverhalten festzustellen sei, als er im Sommer einen Besucher eines Schützenfestes angefahren hat, der später an seinen Verletzungen starb. Der Mann war auf dem Rückweg vom Schützenfest in der Noller Schlucht bei Dissen. Dabei war er im Dunkeln zu Fuß an einer Straße ohne Rad und Fußweg unterwegs und offenbar nachts in seiner dunklen Kleidung zu spät zu sehen. Außerdem sei der Taxifahrer auch nicht zu schnell gefahren. Das Gericht entschied daher, dass der Taxifahrer eine Geldstrafe von 1.700 Euro an die Opferhilfe zahlen muss.

Angeklagte nach versuchtem Mord wohl schuldunfähig

Im Prozess wegen versuchten Mordes gegen eine Frau aus Dissen bezweifelt die Staatsanwaltschaft die Schuldfähigkeit der Angeklagten. Die 42-Jährige hatte versucht ihren Mann umzubringen, indem sie ihn mit Spanngurten ans Bett gefesselt und mit Gesteinsbrocken beworfen hatte. Ein Gutachter stufte die Angeklagte wegen einer psychischen Störung als schuldunfähig ein. Dieser Ansicht schloss sich auch die Staatsanwaltschaft an und forderte in ihrem Plädoyer, dass die Frau in einer Psychiatrie untergebracht wird. Kommende Woche will das Landgericht Osnabrück das Urteil verkünden.

Landkreis kritisiert Stillstand bei Radwegeneubau – Dissen denkt über Bürgerradweg nach

Der Landkreis Osnabrück kritisiert die niedersächsische Landesregierung, weil der Ausbau von Radwegen nicht voran geht. Der Ausschuss für Planen für Bauen des Landkreises bemängelte auf seiner vergangenen Sitzung, dass an vielen Landstraßen Radwege fehlen. Dabei sind einige von ihnen Teil einer Prioritätsliste, die der Landkreis dem Land übermittelt. Unter anderem geht es um Landstraßen in Melle und in Dissen.  Die stehen seit mehreren Jahren auf der Liste. In Dissen gibt es deswegen Überlegungen, die fehlenden Radwege durch ein Bürgerengagement zu verwirklichen. Der Vorschlag dazu kam bei der vergangenen Sitzung des Bauausschusses auf. Er sieht vor, dass ein Zusammenschluss von Bürgern als Bauherr eines neuen Radweges auftritt. Für einen solchen Bürgerradweg könnte Dissen Gelder vom Land Niedersachsen und von der EU bekommen. Den Plan, einen Radweg auf der L 94 im Norden Dissens zu bauen, gibt es bereits seit mehreren Jahren. Er war wieder aktuell geworden, weil im Sommer auf der Straße ein Fußgänger bei einem Unfall zu Tode gekommen war.