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Zu hohe Stickstoffbelastungen auch in Kreiskommunen

Außer in der Stadt Osnabrück gibt es offenbar auch in einigen Kommunen im Kreis Osnabrück höhere Stickstoffbelastungen als erlaubt. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, habe das niedersächsische Umweltministerium das bestätigt. Kommunen mit erhöhten Schadstoffbelastungen seien besonders Kleinstädte wie Georgsmarienhütte, Melle oder Dissen – dort kämen die zu hohen Belastungen an besonders stark befahrenen Straßen vor. Andere, kleinere Kommunen lägen teils knapp unter den Grenzwerten. In der Stadt Osnabrück werden die Werte schon seit längerem regelmäßig überschritten. Die Stadt muss deswegen mit Strafzahlungen rechnen.

Homann laufen offenbar die Beschäftigten weg

Der NDR meldet, dass der Feinkosthersteller Homann versucht, vor allem Fachkräfte mit Monatsprämien dazu zu bewegen, das Werk in Dissen nicht zu verlassen. Der Sender beruft sich auf die „Lebensmittelzeitung“. Viele Fachkräfte sollen demnach den Betrieb schon verlassen haben. Offenbar haben schon so viele Fachkräfte gekündigt, dass es ernsthafte Personalengpässe gebe. Das Werk in Dissen schließt bis 2020. Auch das Werk in Bad Essen wird schließen. Der Homann-Mutterkonzern Theo Müller will ab dann nur noch im sächsischen Leppersdorf produzieren lassen.

Auch Motorradfahrer nach Unfall an Bahnübergang gestorben

Die Zahl der Opfer nach Unfällen an Bahnübergängen im Landkreis Osnabrück vom Wochenende ist auf drei gestiegen. Auch der Motorradfahrer, der in Badbergen mit einem Zug zusammengestoßen war, ist gestorben. Der Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Am Montag hieß es noch, er sei nicht lebensgefährlich verletzt. Der Mann hatte mit seinem Motorrad eine Bankschranke durchbrochen – offenbar, weil er von der Sonne geblendet war. Auch in Dissen und Rieste hatte es Zusammenstöße mit Zügen gegeben. Dabei starben ein Rollerfahrer und ein Autofahrer. Die Beifahrerin des Autofahrers wurde lebensgefährlich verletzt.

Ursachen nach Bahnunfällen klar

Nach den Unfällen an drei Bahnübergängen im Landkreis Osnabrück sind die Ursachen dafür geklärt. Ursache des tödlichen Unfalls mit einem Zug in Dissen war, dass der dort verunglückte Rollerfahrer die Bahnschranken umfahren hat. In Badbergen hat ein Motorradfahrer eine Bahnschranke durchbrochen – laut Polizei war er durch die Sonne geblendet. Der Mann wurde beim Chrash mit einem Zug schwer verletzt. In Rieste starb ein Autofahrer, der über einen unbeschrankten Bahnübergang fuhr. Der Mann hatte einen Zug übersehen. Seine Beifahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Bahnübergang in Rieste soll bis 2021 mit Schranken und Lichtzeichen ausgerüstet werden.

Zwei Tote bei Unfällen an Bahnübergängen im Landkreis Osnabrück

Bei Unfällen an Bahnübergängen im Landkreis Osnabrück hat es Am Sonntag zwei Tote gegeben, außerdem verletzten sich zwei Menschen schwer. In Bramsche-Rieste ist ein Autofahrer tödlich verunglückt, der mit seinem Wagen über einen unbeschrankten Bahnübergang fuhr. Dabei stieß er und dabei mit einem Zug der Nordwestbahn zusammen, den er offenbar übersehen hatte. Seine Beifahrerin verletzte sich schwer. In Dissen starb ein Rollerfahrer, der aut Polizei gnorierte, dass die Schranken an einem Bahnübergang geschlossen waren. Auch er kollidierte mit einem Zug der Nordwestbahn. In Badbergen wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt, der ebenfalls einen Zusammenstoß mit einem Zug der Nordwestbahn hatte. An dem Bahnübergang, an dem das passierte, war die Bankschranke durchbrochen. Der Grund dafür ist noch unbekannt.

Mindestens sechs Verletzte nach Explosion in Dissen

Bei einer Explosion in Dissen sind am vergangenen Samstag (22.07.) mindestens sechs Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, kam auf dem Gelände einer Firma, die Tiefkühlprodukte lagert, im Zuge von Arbeiten zu der Explosion und anschließend zu einem Brand. Ein Gasgemisch hatte sich offenbar durch einen Funkenflug beim Schweißen entzündet. Zwei Arbeiter wurden durch die Explosion schwer verletzt. Sie mussten mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei weitere Arbeiter und zwei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen. Die A33 musste wegen der Löscharbeiten im Bereich Dissen zeitweise vollgesperrt werden.

Homann-Mitarbeiter kritisieren Entscheidung gegen Werke in der Region

Die Homann-Mitarbeiter haben mit scharfer Kritik auf die angekündigte Schließung der regionalen Werke reagiert. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, wurde Homann-Geschäftsführer Sönke Renk bei einer Mitarbeiterversammlung ausgebuht und ausgepfiffen. Vereinzelt wurde demnach sogar über Streik nachgedacht. Das sei jedoch nur während laufender Verhandlungen möglich, hieß es von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Ab heute wollen Unternehmensführung, Betriebsrat und Gewerkschaft über einen Sozialplan verhandeln. Homann wolle möglichst viele der 1200 Mitarbeiter aus der Region nach Leppersdorf mitnehmen. Dort soll ab 2020 produziert werden. Dann schließen die Werke in Dissen und Bad Essen.

Endgültiges Aus für regionale Homann-Werke

Die Homann-Werke in der Region schließen 2020 endgültig. Der Müllerkonzern, zu dem Homann gehört, teilte am Wochenende mit, dass die Produktion wie geplant nach Leppersdorf in Sachsen verlagert werden soll. Bis zuletzt hatten der Betriebsrat, Gewerkschaften und Politiker für den Erhalt der Homann-Werke in Dissen und Bad Essen geworben. Allerdings sei die Verlegung der Produktion betriebswirtschaftlich sinnvoller, so Müller. Dafür hat der Konzern bereits Subventionen aus EU-Geldern beantragt. Zusammen mit dem Betriebsrat will Müller jetzt einen Sozialplan für die Zukunft der Mitarbeiter entwickeln. Von der Homann-Schließung sind 1200 Arbeitnehmer in der Region betroffen.

Kreistag richtet Appell an Homann-Konzern

Der Osnabrücker Kreistag appelliert erneut an den Müller-Konzern, die Homann-Werke in der Region zu erhalten. Dazu verabschiedete der Kreistag auf seiner Sitzung gestern eine gemeinsame Resolution aller Parteien. Darin unterstützen die Abgeordneten alle Bemühungen für die Homann-Werke in Dissen und Bad Essen. Die sollen nach Plänen des Konzerns 2020 geschlossen werden. Davon wären 1200 Arbeitsplätze in der Region betroffen. Kommende Woche wollen Vertreter von Müller und der Homann-Betriebsrat erneut über die Zukunft der Werke sprechen. Eine endgültige Entscheidung soll laut Osnabrücks Landrat Michael Lübbersmann Ende Juli fallen.

Mutterkonzern favorisiert weiter Homann-Schließung in der Region

Der Homann-Mutterkonzern will die Homann-Werke in der Region nach wie vor schließen. Ende vergangener Woche kamen Vertreter von Betriebsrat und Unternehmensspitze zu einem Treffen zusammen. Dabei bekräftigte der Konzern erneut, ein zentrales Werk in Sachsen oder alternativ in Polen bauen zu wollen, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Dennoch wolle sich der Betriebsrat weiter für die Werke in Dissen und Bad Essen einsetzen. Ende des Monats wollen sich beide Seiten erneut treffen.