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Taskforce für Flüchtlinge beim Landkreis Osnabrück

Der Landkreis Osnabrück will schneller auf Entwicklungen reagieren können, die mit der Flüchtlingsproblematik zu tun haben. Landrat Michael Lübbersmann hat bei der Kreistagssitzung am Montag ein Instrument vorgestellt, das dafür zuständig ist: eine sogenannte Taskforce, eine Art Eingreiftruppe soll möglichst schnell und unkompliziert handeln, wenn es Fragen und Probleme rund um das Thema Flüchtlinge im Landkreis gibt. Lübbersmann will darin Fachwissen und Fachleute aus vielen Bereichen einsetzen. Um die Arbeit zu vereinfachen, soll die Kommunikation und Information nach innen und außen zentralisiert werden. Außerdem soll das Gremium unabhängig von bestimmten Zuständigkeiten handeln können. die Leitung des Gremiums besteht aus dem Landrat, dem Kreisvorstand und den vier Bürgermeister aus Bissendorf, Georgsmarienhütte, Melle und Ostercappeln. Dazu kommen noch Verantwortliche aus Fachbereichen. Ihnen erteilt Lübbersmann ausdrücklich „die Entscheidungsbefugnis“ beim Thema Flüchtlinge – und das in jeden einzelnen beteiligten Bereich hinein, wie der Landrat sagte. Bisher rechnet der Landkreis damit, dass im Jahr 2016 knapp 1900 Flüchtlinge in den Landkreis Osnabrück kommen werden. Neueste Zahlen deuten aber darauf hin, dass es noch mehr werden.

Nur noch Flüchtlinge in Jugendherberge Bad Iburg

Die Jugendherberge in Bad Iburg wird vorerst nur genutzt, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Wie der NDR berichtet, können Schulklassen in der Herberge deswegen bis voraussichtlich März 2017 nicht unterkommen. Bislang war das noch der Fall, parallel zu Flüchtlingen, die schon seit längerem in Bad Iburg untergebracht sind. Seit Montag sind dort 52 neue Asylsuchende – sie kamen aus der Erstaufnahmestelle in Bramsche/Hesepe. Laut NDR sollen in den kommenden Tagen weitere Flüchtlingen in der Bad Iburger Jugendherberge eintreffen.