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Über 2.000 Unterschriften für Untertunnelung der Atterstraße

Über 2.000 Menschen fordern, dass der Bahnübergang an der Atterstraße in Osnabrück-Eversburg verschwindet. Dazu übergab der Bürgerverein Eversburg vor kurzem eine Unterschriftenliste an Osnabrücks Stadtbaurat Frank Otte. Der Bahnübergang koste viele Menschen täglich Zeit, weil sie dort im Stau stehen, so der Verein, der fordert deswegen eine Bahnunterführung mit einem Tunnel. Unterstützung bekommt der Verein von der UWG/Piraten-Gruppe im Stadtrat. Die Untertunnelung der Atterstraße müsse nicht nur geplant werden, sondern auch losgehen, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe.

Stadtbaurat Otte weist Kritik an Verkehrssituation in Osnabrück zurück

Osnabrücks Stadtbaurat Frank Otte weist die Kritik der Handwerkskammer Osnabrück (HWK) zurück. Die hatte Ende vergangener Woche die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, darin beschrieben viele Betriebe in der Region die Verkehrssituation in der Stadt als großes Problem. Um die zu verbessern, spreche die Stadt schon länger mit Vertretern der HWK, so Otte gegenüber OS-Radio 104,8.

      2018-12-04 Otte HWK

Auch viele Verbesserungsschläge der HWK habe man bereits besprochen, so Otte weiter.

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Verkehrssituation in Osnabrück: Staudtbaurat äußert sich zu Kritik der Handwerkskammer

Die meisten Handwerksbetriebe sind genervt von der Verkehrssituation in Osnabrück. Laut Pressemitteilung der Handwerkskammer Osnabrück (HWK) können Aufträge nicht mehr pünktlich erledigen, weil sie im Stau festhängen. Nicht wenige Betriebe haben finanzielle Verluste zu verkraften. Der Pressesprecher der Handwerkskammer Andreas Lehr hat gegenüber OS-Radio die Forderungen der Handwerksbetriebe formuliert:

      O-Ton 1 HWK Lehr

Stadtbaurat Frank Otte zeigte sich verwundert über die Verlautbarungen der HWK, weil er laut eigener Aussage sowohl mit der Industrie- und Handelskammer als auch mit der Handwerkskammer im Gespräch sei, um den Verkehr zu verbessern. Dort würde auch jetzt schon über schlechte Ampelschaltungen und Baustellenmanagement gesprochen:

      O-Ton 2 HWK Verkehr Otte

Otte führte weiter aus, dass die Stadt auch nicht für alle Probleme zuständig sei. Ob die A33 weitergeführt wird oder nicht, dazu gäbe es im Rat unterschiedliche Meinungen, allerdings läge die Entscheidungsgewalt gar nicht in Osnabrück, weil auf dem Stadtgebiet keine Flächen betroffen seien. Bei anderen Themen unterscheidet sich die Meinung der Stadt gar nicht so sehr von der der HWK:

      O-Ton 3 HWK Verkehr Otte

Und bei den besonders emotional diskutierten Problemen Ampelschaltungen und Baustellenmanagement gibt Otte zu bedenken:

      O-Ton 4 HWK Verkehr Otte

Und darüber hinaus müsse die Infrastruktur teilweise massiv erneuert werden. Wenn also irgendwo ein neuer Kanal gebaut werden muss, dann geht so manches mal kein Weg daran vorbei, die ganze Straße für eine lange Zeit zu sperren. Außerdem weist Otte auf den zunehmenden Verkehr durch Paketlieferanten hin und auf die Zahl der Pendler, die in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. Jede Menge Aspekte, die gar nicht durch eine Stadtverwaltung geregelt werden können also.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Interessen von Stadt Osnabrück und HWK gar nicht so weit auseinanderliegen. Otte verweist auf ein Treffen am kommenden Freitag (07.12.) wo auch u.a. Stadt und HWK an einem Tisch sitzen werde. Dieser Termin sei schon vor 4 Wochen vereinbart worden und da ginge es eben auch um den Verkehr.

Auto/Text: Andreas Menke

Foto: © Stadt Osnabrück

 

 

 

 

300 Experten nahmen an Fahrradkommunalkonferenz teil

In den vergangenen zwei Tagen haben rund 300 Experten an der Fahrradkommunalkonferenz in der OsnabrückHalle teilgenommen. Thema der Konferenz war der Radverkehr in der Stadt-Umland-Beziehung. Stadtrat Frank Otte freute sich besonders darüber, dass man den Radverkehr in Osnabrück präsentieren konnte:

      O-Ton Frank Otte Fahrradkommunalkonferenz

Die Fahrradkommunalkonferenz fand in diesem Jahr bereits zum 12. Mal statt. Die Stadt Osnabrück trug die Konferenz zusammen mit dem Landkreis Osnabrück und dem Land Niedersachsen aus.

Kampagne für mehr Verkehrssicherheit in Osnabrück

Mit der Kampagne „Osnabrück sattelt auf“ wirbt die Stadt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Grade im Herbst, wenn es länger dunkel ist, sei so eine Aktion sinnvoll, so die Radverkehrsbeauftragte der Stadt Ulla Bauer. Zusammen mit Stadtbaurat Frank Otte will sie dafür heute Morgen Autofahrer ansprechen und dabei für rücksichtsvolles Verhalten werben. Außerdem umfasst die Kampagne „Osnabrück sattelt auf“ u.a. noch Plakate und einen Kinospot.

Neue Wohnungen in der Dodesheide

In Osnabrück-Dodesheide entstehen aktuell zwölf neue Wohnungen. Die sollen zum sogenannten Cromme-Carree werden. Damit wolle man den ehemaligen Stadtbaurat Carl Cromme ehren, so der jetzige Stadtbaurat Frank Otte. Cromme habe zwischen 1954 und 1971 maßgeblich dafür gesorgt, dass viele Tausend Menschen in der Dodesheide eine Heimat gefunden hätten. Das wolle man mit dem Namen des Wohnprojekts würdigen, so Otte weiter. Das Cromme-Carree entsteht da, wo früher die Primary-School der britischen Soldaten war. Es soll im Frühjahr kommenden Jahres fertig sein.

Osnabrück bekommt Geld für Elektrofahrzeuge

Die Stadt Osnabrück erhält knapp 730.000 Euro für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen. Einen entsprechenden Förderbescheid habe Stadtbaurat Frank Otte von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erhalten, teilt die Stadt mit. Das Geld kommt aus dem Programm „Saubere Luft 2017 bis 2020“. Damit will der Bund Städte und Kommunen dabei unterstützen, den Ausstoß von Schadstoffen zu senken.  Die Stadt will mit dem Geld mehrere Elektrofahrzeuge sowie Ladesäulen kaufen. Die sollen für soziale Dienste und bei den Feuerwehren zum Einsatz kommen.

Bahnhof am Rosenplatz kommt nicht vor 2021

Der geplante Bahnhof am Rosenplatz in Osnabrück geht nicht vor 2021 in Betrieb. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, müssten zunächst technische Voraussetzungen geklärt werden, damit am Rosenplatz auch Züge halten können. Außerdem muss der Stadtrat erst dem entsprechenden Bebauungsplan zustimmen. Das ist laut Stadtbaurat Frank Otte für Mitte kommenden Jahres geplant. Danach soll eine gut anderthalb jährige Bauphase folgen. Am neuen Bahnhof am Rosenplatz soll der Haller Willem halten, der zwischen Osnabrück und Bielefeld unterwegs ist.

Infoveranstaltung zum Radschnellweg zwischen Osnabrück und Belm

Viele Anwohner des Radschnellwegs von Osnabrück nach Belm haben bei einer Infoveranstaltung Bedenken geäußert. Hauptsächlich ging es um die Sicherheit von Fußgängern am Radschnellweg, aber auch um die Zufahrt von Anwohnern auf ihre Grundstücke. Osnabrücks Stadtbaurat Frank Otte sagte, dass entsprechende Regelungen getroffen werden. Für die Erreichbarkeit der Grundstücke am Radschnellweg zwischen Osnabrück und Belm werde gesorgt. Das gelte für Autos, Lieferfahrzeuge und auch die Müllabfuhr. Außerdem werde es auf dem größten Teil der Strecke einen begleitenden Gehweg geben. Der Radschnellweg soll Osnabrück mit Belm verbinden. Er wird 6,4 Kilometer lang sein. Die ersten 500 Meter im Osnabrücker Stadtteil Gartlage sind bereits fertig.

© Stadt Osnabrück

Wieso es in diesem Jahr kein Maidorf geben wird

Es ist seit 14 Jahren Jahren eines der Highlights auf der Maiwoche in Osnabrück: Tausende Besucher feierten dort Jahr für Jahr in der Innenstadt direkt am Marktplatz. Umso größer war im Januar der Aufreger, als die Stadt Osnabrück bekannt gab, das sie das Maidorf 2018 wohl in diesem Jahr nicht genehmigen können. Der TÜV sollte prüfen und genehmigen. Gestern (27.03.) verkündete die Stadt Osnabrück das Ergebnis: Es wird in diesem Jahr kein Maidorf geben. In folgendem Beitrag erfahren Sie die Gründe für die Absage:

      2018-03-28 Maidorf Aus

Foto © Stadt Osnabrück