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Osnabrücker Babyschüttler muss ins Gefängnis

Der Osnabrücker Babyschüttler muss für 8 Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück hat ihn dazu wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Er hatte das Baby seiner Freundin so intensiv geschüttelt, dass es später an den Folgen gestorben ist. Das Gericht konnte allerdings nicht feststellen, dass der Angeklagte mit Tötungsvorsatz gehandelt habe. Interessant ist das Urteil deshalb, weil das Strafmaß von 8 Jahren noch über den Forderungen der Staatsanwaltschaft liegt. Es ist aber noch nicht rechtskräftig. Der Verteidiger des Mannes will in Revision gehen.

Landgericht verurteilt Serienbrandstifter

Das Landgericht Osnabrück hat gestern (12.02.) einen Serienbrandstifter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte im vergangenen Jahr in Osnabrück Brände in einem Supermarkt,  in einem Anbau eines Hauses und in einem Mehrfamilienhaus  gelegt. Anschließend rief der 22-jährige Täter jedes Mal selbst bei der Feuerwehr an und meldete die Brände. Als Grund für das hohe Strafmaß nannte das Landgericht, dass sich die Taten allmählich gesteigert haben. Besonders bei der letzten Tat, dem Brand in dem Mehrfamilienhaus, habe es sich um eine gefährliche Art der Brandstiftung gehandelt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Autobahnpolizei schnappt Mann mit einem Kilo Kokain

Beamte der Autobahnpolizei haben an der Autobahn 1 bei Bramsche einen mutmaßlichen Drogenschmuggler festgenommen. Der Mann war mit einem Mietwagen in Richtung Norden unterwegs, als die Beamten ihn stoppten und kontrollierten. Sie fanden in dem Wagen Ecstasy-Tabletten und mehr als ein Kilo Kokain. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl. Der mutmaßliche Schmuggler sitzt seitdem im Gefängnis.

Ex-Karmannbetriebsrat scheitert mit Revision und muss ins Gefängnis

Ein ehemaliger Betriebsrat des früheren Osnabrücker Autobauers Karmann muss ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine Revision in letzter Instanz angelehnt. Damit muss der 61-jährige für dreieinhalb Jahre in Haft. Er hatte als Geschäftsführer von Autozulieferern über sechs Jahre Steuern in Höhe von mehr als vier Millionen Euro hinterzogen haben. Das Geld hatte der Ex-Betriebsrat zusammen mit einem Komplizen nach Luxemburg geschafft. Der Komplize war dafür zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.