Beiträge

Schulranzen im Wert von 80.000 Euro gespendet

Im evangelischen Lukas Kindergarten in Osnabrück wurden heute Schulranzen im Wert von 80.000 Euro verteilt. Organisiert und finanziert wurde die Aktion vom Sozialprojekt „Wir starten gleich“ aus Georgsmarienhütte. Über 300 Schulranzen wurden an Kinder aus finanzschwachen Familien verteilt. Das Projekt setzt sich unter anderem für Gleichheit ein. Durch die gespendeten Schulranzen soll den Kindern der Einstieg in das Schulleben erleichtert werden. Einer der beiden Gründer des Projektes „Wir starten gleich“ ist der Tatort-Darsteller Klaus J. Behrendt.

Lichtbogen verletzt Arbeiter lebensgefährlich

Bei einem Arbeitsunfall im Stahlwerk Georgsmarienhütte ist am Donnerstagabend ein Arbeiter lebensgefährlich verletzt worden. Zwei weitere erlitten leichte Verletzungen. Die drei Männer waren mit Arbeiten an einem Stromschrank beschäftigt, als sich ein dabei Lichtbogen bildete. Was die Ursache dafür ist, ist noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, auch das Gewerbeaufsichtsamt ist eingeschaltet. Der lebensgefährlich verletzte Arbeiter kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Mann aus Hagen a.T.W. wegen vierfachen Raubes angeklagt

Vor dem Landgericht Osnabrück steht am Dienstag (17.04.) ein Mann aus Hagen a.T.W., der für Raubüberfälle in Hagen und Georgsmarienhütte verantwortlich sein soll. Die Anklage lautet: schwerer in vier Fällen. Er soll zwischen Februar und November 2017  Tankstellen überfallen haben und dabei insgesamt etwa 3.300 Euro erbeutet haben. Dabei benutzte er offenbar u.a. ein Messer oder Spielzeugpistolen, um Kassierer zu bedrohen.

Beteiligungsverfahren für 380-KV-Leitungen

In der Region Osnabrück beginnt erneut ein Beteiligungsverfahren für die geplante 380-KV-Höchstspannungsleitung von Gütersloh nach Wehrendorf. Die Unterlagen dazu sollen bald in den betroffenen Kommunen ausliegen. Das teilt das Amt für regionale Landesentwicklung mit. Wann und wo die Unterlagen ausliegen, werden die Städte und Gemeinden bekannt geben. Das betrifft in der Region Osnabrück die Stadt Osnabrück, außerdem Georgsmarienhütte, Melle, Bissendorf und Hilter. Bürger und Anwohner können dann Stellung nehmen, um etwa Bedenken zu äußern. Bedenken gegen eine 380-KV-Leitung gibt es immer wieder,vor allem wegen möglicher Gesundheitsgefahren von Freileitungen. Einen Teil der Leitungen will der Betreiber als Erdkabel verlegen.

Sophie-Scholl-Schule unterzeichnet Kooperationsvertrag mit Logistikunternehmen NOSTA

Im Landkreis Osnabrück haben die Sophie-Scholl-Schule und das Osnabrücker Logistikunternehmen NOSTA einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Durch diesen sollen die Schüler der Sophie-Scholl-Schule in Georgsmarienhütte künftig weiter im Bereich Berufsorientierung und -vorbereitung unterstützt werden. Ziel der Kooperation sei es, die Berufsorientierung praxisnah zu gestalten und den Schülern nach dem Schulabschluss den Übergang in Ausbildung oder Studium zu erleichtern. Das Unternehmen versuche im Gegenzug, zukünftige Fachkräfte für das Unternehmen NOSTA zu begeistern, sagte NOSTA-Geschäftsführer Marcus Toben. Neben Workshops werden auch Betriebsbesichtigungen, Praktika und Bewerbertraining angeboten.

Georgsmarienhütte

Stahlwerk Georgsmarienhütte klagt gegen EEG Umlage

Es war und ist ein ganz großes Ziel der Bundesregierung. Der Umstieg auf erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie. Dafür hat die Regierung vor ein paar Jahren das EEG auf den Weg gebracht. Das Erneuerbare-Energie-Gesetz. Teil dieses Gesetzes ist, wie die Energiewende bezahlt werden kann. Dafür gibt es seit 2012 die EEG-Umlage. Die wirkt sich auf den Strompreis aus und betrifft so gut wie jeden von uns. Ausnahme sind einige Unternehmen, die besonders viel Strom brauchen. Die müssen die EEG-Umlage nicht zahlen. Dazu gehört auch eins in der Region, die Georgsmarienhütte-Gruppe, die u.a. Stahl herstellt. Um diese EEG-Umlage gab und gibt es Streit, der jetzt bis nach ganz oben geht, denn vier Stahlwerke, die zur Georgsmarienhütte-Gruppe gehören, haben gegen eine Nachzahlung eines Teils der EEG-Umlage geklagt. Alle Infos zum Thema gibt es in folgendem Beitrag:

      2018-03-01 Klage GM Hütte Stahlwerk EU

Klage von Stahlwerken hat wenig Aussichten auf Erfolg

Eine Klage von vier Stahlwerken der Georgsmarienhütte-Gruppe gegen eine Entscheidung der Europäischen Kommission hat offenbar wenig Aussicht auf Erfolg. Das hat der zuständige Generalanwalt des europäischen Gerichtshofs bekanntgegeben. Bei der Klage geht es um die Befreiung deutscher Unternehmen von der EEG-Umlage. Durch die Umlage soll der Umstieg auf erneuerbare Energien bezahlt werden. Seit 2012 hat die deutsche Bundesregierung Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch von der Zahlung der EEG-Umlage befreit. Unter diesen Unternehmen waren auch vier Stahlwerke der Georgsmarienhütte-Gruppe. Diese Befreiung hat die europäische Kommission als unzulässig erklärt. Die Befreiungsregelung der deutschen Bundesregierung sei zwischen 2012 und 2014 teilweise nicht mit dem europäischen Gesetz vereinbar gewesen. Im Jahr 2014 gab es daraufhin eine Anpassung der Befreiungsregelung.

In einer früheren Version hieß es, dass die Stahlwerke im Falle eines Urteils Nachzahlungen leisten müssen. Dies ist nach Auskunft einer Sprecherin der Georgsmarienhütte-Gruppe falsch. Die geforderten Nachzahlungen seien bereits geleistet worden. Im Verfahren geht es grundsätzlich um die Entscheidung der EU, dass die Befreiung von der EEG-Umlage nicht zulässig ist.

StreetFood Circus Georgsmarienhütte

StreetFood Circus kommt zurück nach Georgsmarienhütte

Im April letzten Jahres feierte der StreetFood Circus auf dem Roten Platz in Oesede Premiere. Besucher aus Georgsmarienhütte, Hilter, Osnabrück und der gesamten Region feierten ein tolles Wochenende bei bestem Frühlingswetter. Vom 16. bis zum 18. März kommt der StreetFood Circus endlich zurück nach Georgsmarienhütte, um die Frühlingsgefühle mit über 30 verschiedenen Food-Artisten wieder aufleben zu lassen. Für mehr Platz und ein vielfältigeres Programm zieht das Event vom Roten Platz vor dem Rathaus auf den Kirmesplatz hinter dem Rathaus um.

Diverse Food Trucks und StreetFood-Stände präsentieren ihre mit viel Liebe zubereiteten Speisen aus aller Welt. Von den schon im vergangenen Jahr heiß begehrten Kartoffel-Tornados über Straußenburger bis hin zu thailändisch-laotischen Spezialitäten wird allen Besuchern eine kulinarische Weltreise geboten. Neben lokalen Anbietern wie der Burger Biene aus Osnabrück reisen auch überregionale Food Trucks aus Brandenburg, Remscheid oder Dortmund an, um das Oeseder Publikum satt und glücklich zu machen. Organisiert wird das Event auch diesmal wieder von der Osnabrücker Marketing- und Eventagentur Next Choice in Kooperation mit der Stadt Georgsmarienhütte. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass mit dem breiten Essens- und Getränkeangebot der richtige Rahmen für eine tolle Neuauflage geschaffen werden konnte.

Neben leckerem StreetFood putzt sich auch der Einzelhandel für den Frühling heraus. Viele Aktionen, neue Angebote und vor allem der verkaufsoffene Sonntag laden zum schlemmen, shoppen und Frühling genießen nach Oesede ein. „Schon im letzten Jahr haben uns die Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Georgsmarienhütte und das Publikum hier so viel Spaß gemacht, dass wir uns sehr auf die Neuauflage freuen. Auch weil das gesamte Team hier aus der Region stammt, ist es ein bisschen wie nach Hause kommen.“ so Projektleiter Christian Schwager von Next Choice.

Neu in diesem Jahr: Bereits am Freitag kann man sich nach Feierabend von 16 bis 22 diverse Leckereien schmecken lassen. Auch am Samstag von 12 bis 22 und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr wird dann auf dem Marktplatz gebraten, frittiert, gesmoked und geschlemmt, sodass kein Besucher hungrig nach Hause gehen muss. Georgsmarienhütte darf sich sowohl auf StreetFood-Klassiker wie Burger oder Pulled Pork als auch auf neue Trends wie afrikanische Ethnologie-Küche, mexikanische Burritos oder Keksteig freuen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei und vor allem Sonntag wird mit Kinderschminken, Luftballons und Musik ein buntes Programm für Familien geboten.

Foto: Next Choice Marketing- und Eventagentur

 

 

Ermittlungen gegen Ex-SS-Mann aus Georgsmarienhütte

Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Ex-SS-Mann aus Georgsmarienhütte übernommen. Das hat das Landgericht in dieser Woche (14.02.) bekanntgegeben.  Der Mann soll als Mitglied der Waffen-SS im Jahr 1941 am Massenmord von knapp 34.000 Juden in der Ukraine beteiligt gewesen zu sein. Bereits im Herbst 2017 habe man beantragt, dass das Verfahren in Celle weitergeführt wird, da an der Stelle solche Fälle zentral bearbeitet werden, sagte ein Sprecher des Osnabrücker Landgerichts.  Am vergangenen Mittwoch wurde die Übergabe des Verfahrens dann offiziell bestätigt.

Eigene Cannabisplantage in Georgsmarienhütte aufgebaut

Das Amtsgericht hat einen Mann aus Georgsmarienhütte wegen Cannabisanbau zu einer viermonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Der 31-Jährige leidet neben einer Borderline-Störung auch an Depressionen und Angstzuständen. Sein Arzt konnte ihn nicht mit einer Therapie mit Cannabis unterstützten. Aus dem Grund pflanzte er die Drogen selbst an und konsumierte sie. Da der Mann bereits vorbestraft ist, wurde er  zu 4 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.