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Überfall auf Tankstelle in Georgsmarienhütte

Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Mittwoch eine Tankstelle in Georgsmarienhütte überfallen. Nach Angaben der Polizei bedrohte der Täter den Verkäufer mit einer Waffe und zwang ihn so, ihm das Geld aus der Kasse zu geben. Anschließend nahm er noch einige Zigarettenschachteln mit und flüchtete dann mit seiner Beute. Die Polizei fahndet jetzt nach dem Täter und bittet um Hinweise. Bereits im Februar war die gleiche Tankstelle auf ähnliche Weise überfallen worden. Der Täter von damals konnte bisher nicht gefasst werden.

Regionale Krankenhäuser können auf millionenschwere Förderung hoffen

Einige Krankenhäuser in der Region können offenbar auf mehrere Millionen Euro vom Land hoffen. Wie das niedersächsische Sozialministerium bekanntgab, sollen in den kommenden Jahren landesweit Krankenhäuser mit 1,3 Milliarden Euro unterstützt werden. Unter anderem erhält die Klinik am Kasinopark in Georgsmarienhütte in diesem Jahr knapp 5 Millionen Euro für Bauvorhaben. Außerdem können sich Kliniken um eine Unterstützung durch das sogenannte Sondervermögen bewerben. Dadurch könnten das Osnabrücker Klinikum und das Marienhospital sowie die Kliniken in Bramsche und Bad Rothenfelde jeweils zweistellige Millionenbeträge erhalten.

Drei regionale Unternehmen für Klimaschutz ausgezeichnet

Drei Unternehmen aus dem Landkreis Osnabrück sind für ihre Energiesparmaßnahmen ausgezeichnet worden. Wie die Industrie- und Handelskammer mitteilt, erhielten sie die Ehrungen im Rahmen der Mittelstandsinitiative „Energiewende und Klimaschutz“ von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Die Auszeichnungen gingen an Auszubildende eines Möbelherstellers aus Melle, eines Landmaschinenherstellers aus Hasbergen sowie eines Automobilzulieferers aus Georgsmarienhütte. Die Azubis hatten sich auf kreative Weise mit dem Thema Energiesparen auseinandergesetzt. Dabei setzten sie verschiedene Projekte um, unter anderem zur Mitarbeitersensibilisierung.

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Georgsmarienhütte: Warum sich ein Besuch des Panoramabads immer lohnt

Ab in die Badesachen, Picknickkorb schnappen und ein Sprung ins kühle Wasser – so sah es bei vielen Menschen in unserer Region in der vergangenen Woche aus. In folgendem Mitschnitt aus unserem Programm stellen wir Ihnen das Panoramabad in Georgsmarienhütte vor:

      2017-06-26 Panoramabad Gmhütte

Petition gegen Motorradlärm im Osnabrücker Südkreis

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) will gegen Motorradlärm im Osnabrücker Südkreis vorgehen. Dazu hat der Kreisverband Osnabrück vor kurzem eine Online-Petition gestartet. Damit sollen Polizei und Innenministerium dazu aufgefordert werden, etwas gegen den Lärm von Motorrädern zu tun. Betroffen seien vor allem Hilter, Bissendorf und Georgsmarienhütte. Der VCD fordert in diesen Gemeinden verstärkte Kontrollen durch die Polizei und dafür Geld vom niedersächsischen Innenministerium. In Bissendorf und Hilter hatten Menschen bereits für mehr Kontrollen demonstriert.

SPD im Wahlkreis Georgsmarienhütte entscheidet über Nominierung für Landtagwahl

Die SPD-Mitglieder im Wahlkreis Georgsmarienhütte wählen am 24.Mai ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten für die Landtagswahl Anfang 2018. Als Favoritin gilt die 60jährige Jutta Olbricht – sie ist im Herbst zum dritten Mal in Folge in den Kreistag gewählt worden und dort stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Ihr Konkurrent ist Julian Symanzik. Der 29jährige ist Mitglied im Kreisvorstand der Jusos. Die Kandidatenwahl im Wahlkreis Georgsmarienhütte ist nötig, weil die bisherige Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann vor kurzem überraschend angekündigt hatte, nicht mehr kandidieren zu wollen.

Verkaufsoffener Sonntag in Georgsmarienhütte kann stattfinden

Der Verkaufsoffene Sonntag in Georgsmarienhütte darf stattfinden. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschied heute zugunsten der Stadt und der City-Gesellschaft. Die hatte gegen die Entscheidung, den verkaufsoffenen Sonntag abzusagen, Beschwerde eingelegt. Damit ging der Fall an das Oberverwaltungsgericht. Das sah jetzt keinen Grund, die Öffnung der Geschäfte kommenden Sonntag zu unterbinden. Die passe in den Rahmen, die das Citiyfest in Georgsmarienhütte biete. Die Gewerkschaft ver.di hatte gegen den verkaufsoffenen Sonntag geklagt und vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück zunächst Recht bekommen.

Neues Ladenöffnungsgesetz wohl erst 2018

Die geplante Reform des Ladenöffnungsgesetzes ist vorerst aufgeschoben. Laut Sozialausschuss des Landtags könnte eine Neuregelung erst nach der nächsten Landtagswahl 2018 beschlossen werden. Über die Reformvorlage der Landesregierung zum Gesetz soll vorher noch debattiert werden. Außerdem sollen Kommunen oder Gewerkschaften mit eingebunden werden. Das neue Ladenöffnungsgesetz soll den Streit um verkaufsoffene Sonntage beenden. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg will noch in dieser Woche ein Urteil zu dem Thema fällen. Aktuell stehen mehrere geplante Sonntagsöffnungen auf der Kippe, unter anderem in Georgsmarienhütte. Dort soll am kommenden Sonntag verkaufsoffen sein. Dagegen hatte die Gewerkschaft Verdi geklagt und vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück Recht bekommen. In zweiter Instanz entscheidet jetzt das Gericht in Lüneburg über den Fall. Auch die Städte Meppen und Lingen klagen gegen ein Verbot des verkaufsoffenen Sonntags. Die Entscheidung darüber fällt nun voraussichtlich im Laufe des Tages.

Kostenexplosion bei Kita in Georgsmarienhütte

Die neue Kindertagesstätte in Georgsmarienhütte wird teuer als erwartet. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, liegen die Kosten für das geplante „Haus der kleinen Füße“ etwa 1,7 Millionen Euro höher als angenommen. Damit wird die neue Kita etwa 60 Prozent teurer als im Haushalt der Stadt festgelegt. Grund für die Kostenexplosion sei, dass auf einer größeren Fläche gebaut wird, als zunächst geplant. Diese räumliche Ausdehnung sei bei der letzten Berechnung vergessen worden. Die Kosten der neuen Kita sollen jetzt im Juni im Rat der Stadt Georsgmarienhütte neu besprochen werden.

Streit um verkaufsoffenen Sonntag in Georgsmarienhütte

In Georgsmarienhütte gibt es erneut Streit um einen verkaufsoffenen Sonntag. Im Rahmen des Cityfests am 7. Mai sollen die Geschäfte in der Innenstadt von Georgsmarienhütte öffnen. Dagegen hatte die Gewerkschaft Verdi Klage eingereicht. Mit der Klage hatte Verdi den verkaufsoffenen Sonntag erst einmal gestoppt. Die Stadt Georgsmarienhütte sowie die Citygemeinschaft wollten nun ihrerseits vor Gericht die Öffnung der Geschäfte erreichen. Dazu stellten sie einen Eilantrag an das Verwaltungsgericht  Osnabrück. Den hat das Gericht gestern (26.04.) aber abgelehnt. Die Begründung: Es fehle ein besonderer Grund für die ausnahmsweise Öffnung der Geschäfte am Sonntag. Das wirtschaftliche Interesse der Verkäufer oder das „Shopping-Interesse“ der Kunden sei dafür nicht ausreichend. Außerdem hält das Gericht das niedersächsische Gesetz, das verkaufsoffene Sonntage erlaubt, für verfassungswidrig.  Gegen die Entscheidung des Gerichts können Stadt und Citygemeinschaft nun beim Oberverwaltungsgericht Beschwerde einlegen. Außerdem kann die Stadt die Öffnung der Geschäfte am Sonntag den 07. Mai anordnen. Dagegen könnte dann wieder die Gewerkschaft gerichtlich vorgehen. Bereits Anfang April hatte Verdi einen geplanten verkaufsoffenen Sonntag in Gergsmarienhütte verhindert.