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StudyUp-Awards der Hochschule

An der Hochschule Osnabrück werden heute Abend die StudyUp-Awards Musical verliehen. Hierbei handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem die besten Studierenden der Studienrichtung Musical ausgezeichnet werden sollen. Im Haus der Jugend werden die Nominierten in einer öffentlichen Aufführung eine Musical-Show zeigen. Danach bewertet eine Jury den Auftritt und ehrt die Besten. Der StudyUp-Award Musical wird als Geldpreis in Höhe von 1.200 bis 800 Euro verliehen. Gestiftet werden die Preise von der Klages & Partner GmbH aus Wallenhorst.

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Lebe Deinen Traum: Projekt mit 90 Schülern der Bertha-von-Suttner-Realschule

Von Pantomime über Tanz, Video, Percussion, Gesang  und Improvisationstheater gab es am Donnerstag (01.03.) im Haus der Jugend ein buntes Bühnenprogramm zusehen. Viele stolze Eltern saßen im Publikum, denn rund 90 Schüler der zehnten Jahrgangsstufe der Bertha-von-Suttner-Realschule waren beteiligt. Alles zum Projekt “Lebe Deinen Traum” gibt es in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

      2018-03-07 Lebe deinen Traum

Kinderstadt endet mit Besuch im Rathaus

(PM) Im Rathaus der Stadt Osnabrück stand jetzt wieder das wohl „wichtigste“ protokollarische Ereignis in den Sommerferien auf der Tagesordnung – nämlich der Empfang der Ratsdelegation aus der Kinderstadt: Begrüßung und Getränke im Friedensaal, Eintragung ins Gästebuch – für den 14-jährigen Kinderstadt-Oberbürgermeister Timm und die Mitglieder des Stadtrats der Ferienpass-„Kommune“ war (fast) alles ganz genau wie bei echtem hohen Besuch vorbereitet und es wurde kaum etwas ausgelassen, das sonst bei solchen Anlässen im Rathaus gemacht wird.

 

Fritz Brickwedde, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, vertrat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei dem Empfang. Er begrüßte Timm und die weiteren sechs Delegierten von der Kinderstadt zunächst im Friedenssaal und „bescherte“ ihnen dann sogar Programmpunkte, die unter Erwachsenen nicht in Frage kommen: Die Mädchen und Jungen wurden in das Amtszimmer des Oberbürgermeisters eingelassen, obwohl er gar nicht da war – und es wurde sogar eigens seine wertvolle Amtskette für sie hervorgeholt.

 

Wie es sonst auch Griesert bei jungen Besuchern manchmal macht, legte Brickwedde dem Kinderstadt-OB Timm die echte Amtskette sogar um. Für den Jungen war das natürlich eine große Sache – er zeigte die Kette stolz in die Kamera der Fotografen der Kinderstadt-Zeitung und von weiteren Medien, die den Empfang begleiteten. Timm meinte, dass es sich gut anfühlt, die Kette zu tragen – jedenfalls sei sie deutlich schwerer als die eigene.

 

Brickwedde erklärte den Kindern die Arbeit des Oberbürgermeisters und ging im Gespräch mit ihnen auf viele Themen ein, die in der Stadtverwaltung oder in der Politik eine Rolle spielen. Es ging um Wahlkampf und Wahlversprechen, die mannigfaltigen Aufgaben der Verwaltung einer so großen Stadt wie Osnabrück, Fragen nach Verantwortung und vieles mehr. Natürlich wurde im Friedenssaal auch über den wichtigen Beschluss gesprochen, der dort schon vor über 350 Jahren gefasst wurde und der immer noch von großer Bedeutung ist – den „Westfälischen Frieden“, mit dem 1648 der Dreißigjährige Krieg beendet wurde.

 

Zum Schluss trugen sich die Kinder an dem bedeutenden Ort noch in das Gästebuch ein, das dort für die Besucher des Rathauses ausliegt. Timm präsentierte dabei wieder stolz eine Amtskette – nur diesmal seine eigene, die aus schön verzierten Bierdeckeln und nicht wie die andere aus Edelmetall besteht.

 

In der Kinderstadt waren 120 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren dabei. Das Planspiel wird seit 2008 jedes Jahr als Bestandteil des Sommerferienprogramms von allen Jugend- und Gemeinschaftszentren der Stadt gemeinsam im Haus der Jugend organisiert, es ist eines der größten Angebote im Ferienpass. Die Mädchen und Jungen „spielen“ darin eine Woche lang das Leben in einer Stadt nach, wobei sie eigene Regeln und Gesetze und auch eine eigene Wirtschaftsordnung festlegen, nach denen ihr Gemeinwesen funktioniert. Es werden Betriebe gegründet, in denen die Einwohner Geld verdienen oder auch wieder ausgeben können; auch erfolgt die Wahl von Stadtoberhäuptern und die Kandidaten müssen Wahlkampf machen.