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Osnabrücker Hochschulen erhalten insgesamt 10 Millionen Euro vom Land

Die beiden Osnabrücker Hochschulen erhalten von Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von jeweils fünf Millionen Euro. Wie Vertreter von SPD und Grünen mitteilen, kommt das Geld aus dem Sondervermögen für Hochschulsanierung. Damit wollen die Osnabrücker Hochschulen einige ihrer Gebäude renovieren. Unter anderem sollen Gebäude der Fachbereiche Biologie, Physik und Chemie sowie Teile des Standortes Haste saniert werden. Insgesamt fördert das Land seine Hochschulen mit 150 Millionen Euro.

15.000 Besucher bei Osnabrücker Campusnacht

Etwa 15.000 Menschen sind am vergangenen Wochenende zur 1. Osnabrücker Campusnacht gekommen. Wie Universität und Hochschule mitteilen, konnten die Besucher an rund 200 Veranstaltungen teilnehmen. Dabei wurden ihnen wissenschaftliche Themen auf unterhaltsame Weise näher gebracht. Die Hochschulen zogen ein positives Fazit, so Ralf Garten von der Hochschule Osnabrück

      2017-06-12 Campusnacht Ralf Garten

Die Osnabrücker Campusnacht wurde erstmals von Universität und Hochschule ausgerichtet.

Hochschule will Professorinnenquote erhöhen

Die Hochschule Osnabrück möchte mehr Professorinnen einstellen. Aktuell liege der Frauenanteil in der Gruppe der Professoren bei etwa 20 Prozent, heißt es von der Hochschule. In den kommenden Jahren soll jede vierte Professorenstelle von einer Frau besetzt sein. Damit will die Hochschule Osnabrück bundesweit zur Spitzengruppe gehören. Dazu hatte die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Bettina Belker, vor kurzem zu einer Infoveranstaltung. Daran nahmen etwa 60 Frauen teil.  Grade die geforderte Praxiserfahrung stellte für Frauen eine Hürde auf dem Weg zur Professorin dar, so Belker.

Hochschule erhält 1,6 Millionen von der EU

Die Hochschule Osnabrück erhält für ihre Forschung Fördermittel aus der EU. Wie die Hochschule mitteilt, bekomme die Hochschule etwa 1,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Topf für regionale Entwicklung. Damit will sie neue Geräte anschaffen, die die Metallverarbeitung vereinfachen. So sollen neue Materialien und Werkstoffe hergestellt und getestet werden. Möglich wurde die Förderung durch die EU wegen der Zusammenarbeit von Hochschule und regionalen Unternehmen. Mit den neuen Geräten soll diese Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden.

Hochschule Osnabrück öffnet Online-Bewerbungsportal

(PM) Das Online-Bewerbungsportal der Hochschule Osnabrück ist für die Bewerbungen zum Wintersemester 2017/18 geöffnet. Angeboten werden etwa 100 Bachelor- und Masterstudiengänge aus verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel Agrar-, Gesundheits-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch Musik, Medien und Design.

Unter www.hs-osnabrueck.de/bewerbung können sich Studieninteressierte bis zum 15. Juli bewerben. Für das kommende Semester werden rund 3.700 Studienplätze an den Hochschulstandorten Osnabrück und Lingen vergeben. Vorlesungsbeginn für das Wintersemester ist der 25. September 2017.

Zum Wintersemester erweitert die Hochschule Osnabrück ihr Angebot um den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Physiotherapie (Bachelor of Science). Der Studiengang richtet sich an klinisch tätige Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die einen akademischen Abschluss erwerben möchten. Die Veranstaltungen finden in zwei bis drei Präsenzwochen pro Semester statt. Weitere Informationen zum Studiengang unter www.hs-osnabrueck.de/physiotherapie

Wer noch nicht genau weiß, welcher Studiengang der richtige ist, kann den Studiengangsnavigator unter www.hs-osnabrueck.de/studium zur Orientierung nutzen. Auf dieser Webseite sind auch alle Studiengänge zu finden, die im Wintersemester 2017/18 neue Studierende aufnehmen. Außerdem erfahren Studieninteressierte online alles über Zulassungsvoraussetzungen und gegebenenfalls abweichende Bewerbungsfristen bestimmter Studiengänge.

Die Zentrale Studienberatung (ZSB) bietet zudem persönliche Beratungsgespräche für Studieninteressierte an (www.zsb-os.de). Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren und zu den Zulassungsvoraussetzungen hilft das Studierendensekretariat der Hochschule Osnabrück unter Tel.: 0541 969-7080 oder per Mail unter studieninfo@hs-osnabrueck.de weiter.

Osnabrücker Dozent erhält Jazzpreis

Der Osnabrücker Frederik Köster erhält in diesem Jahr den Echo Jazz. Das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie zeichnet Köster als besten Blechbläser National aus. Er erhält den Preis für sein Album „Canada“.
Der Jazztrompeter ist seit zehn Jahren Dozent am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.  Nach 2010 erhält Köster bereits zum zweiten Mal den Echo Jazz. Der Echo Jazz gilt als wichtigster Deutscher Preis für Jazzmusiker.

Terrassenfest hat begonnen

Auf dem Vorplatz der Mensa Westerberg hat heute (24.04.) das Terrassenfest begonnen. Noch bis Mittwoch (26.04.) können die Besucher an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Dazu gehören Sportwettbewerbe, Tanzkurse oder Theaterworkshops. Außerdem stehen abends Konzerte auf dem Programm. Hier treten hauptsächlich regionale Künster auf, sagt Organisator Jan Mönkedieck im osradio Interview:

      2017-04-24 O-Ton Terrassenfest

Das Terrassenfest gilt als das größte Studentenfest Norddeutschlands und wird in diesem Jahr bereits zum 42. Mal veranstaltet. Erwartet werden bis zu 20.000 Besucher.

PM-2017-04-18-Hochschule-Osnabrueck-auf-Hannover Messe Foto - Planungsbüro Koenzen Elektromobilität

Hochschule Osnabrück auf der Hannover Messe

Das Elektroauto als Energiespeicher nutzen

 (PM) Während der Hannover Messe stellt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück mit seinen Kooperationspartnern zwei hochinnovative Projekte vor: eine neuartige, effizientere und zuverlässigere Wechselstrombatterie sowie eine bidirektionale Schnellladesäule. Ein neuartiges Batteriespeichersystem sowie eine bidirektionale Schnellladesäule, durch die ein Elektrofahrzeug als Energiespeicher dienen kann: Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern wird Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück während der Hannover Messe zwei hochinnovative, richtungweisende Forschungsarbeiten vorstellen.

Die neuartige Wechselstrombatterie – auch Alternating Current oder AC-Batterie genannt – kann als Großspeicher in der Industrie oder am Netz betrieben werden sowie als Quartiersspeicher von Wohneinheiten überschüssige Energie aus Solaranlagen zur späteren Nutzung speichern. So können Stromkosten gesenkt werden. Auch in der Elektromobilität spielt die AC-Batterie ihre Vorteile aus. Das Besondere: „Üblicherweise besteht die Batterie eines Elektroautos aus vielen einzelnen Zellen, die wie eine Kette aneinandergereiht sind. Das schwächste Glied bestimmt die Stärke der gesamten Kette“, erläutert Pfisterer. Ist die schwächste Zelle leer, nützt auch die restliche Energie in den anderen Batteriezellen nichts mehr. Und sollte eine Zelle defekt sein, bleibt das Fahrzeug liegen. Der komplette Stromspeicher muss ausgetauscht werden.

Bei der AC-Batterie gibt es diese lange Kette nicht mehr. „Die Batterie ist in mehrere Batteriemodule unterteilt, die durch unsere neuartige Leistungselektronik dynamisch miteinander verschaltet werden. Ist eine Zelle leer, während die anderen noch Energie gespeichert haben, klinkt sich das leere Batteriemodul einfach aus dem Verbund aus“, schildert Pfisterer weiter. Sie leitet den Strom an sich vorbei. Die anderen liefern weiter Energie. Und auch wenn eine Batteriezelle ausfällt, klinkt sich das Batteriemodul aus und leitet den Strom an sich vorbei.

Hochinnovativ ist auch die bidirektionale Schnellladesäule, die unter wissenschaftlicher Leitung von Hans-Jürgen Pfisterer an der Hochschule Osnabrück entwickelt wurde. Dabei dient ein Elektrofahrzeug als Energiespeicher und kann Energie aufnehmen beziehungsweise bei Bedarf abgeben. Die Ladesäule wirkt also in zwei Richtungen, deshalb bidirektional. So werden Synergien zwischen Energiemanagement und Mobilität in intelligenten lokalen Stromnetzen („Local Smart Grids“) geschaffen.

 

 

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Erstsemesterbegrüßung an der Hochschule Osnabrück

Zum Sommersemester 2017 hat die Hochschule Osnabrück in einer stimmungsvollen Immatrikulationsfeier rund 800 neue Studierende der Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften begrüßt. Vor der Willkommensfeier konnten sich die Erstsemester auf dem Info-Markt über verschiedene Angebote rund um das Studium informieren. Hören Sie alle Infos zum Thema in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm:

      2017-03-08 Erstsemester Hochschule

Fotoquelle: © Pressestelle Hochschule Osnabrück

Nelson-Mandela-Platz in Osnabrück eingeweiht

(PM)Der Nelson-Mandela-Platz vor der Uni-Hochschulbibliothek am Fuße des Westerbergs ist offiziell eingeweiht worden. Der Platz ist an der Ecke Sedan- und Barbarastraße.

Zur Einweihung kamen Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und die Präsidenten der Hochschule und Universität, Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Prof. Dr. Andreas Bertram. Mit dabei war auch der Schirmherr des Afrika-Festivals, Prof. Dr. Denis Goldberg. Er ist ein Weggefährte Mandelas und war ebenfalls mehr als 20 Jahre in Südafrika inhaftiert. Griesert: „An Mandelas Seite haben Sie erfolgreich für ein freies und gerechtes Südafrika gekämpft.“ Auch heute noch ist Goldberg politischer Aktivist und setzt sich für Gerechtigkeit ein.

Nelson Mandela zählt zu den großen Kämpfern gegen die Unterdrückung der Schwarzen. Als erster schwarzer Präsident führte er sein Land zur Demokratie. 2013 verstarb er im Alter von 93 Jahren – 27 Jahre davon verbrachte er in Haft. „Sein Vermächtnis ist das Streben nach einer Welt freier gleicher Menschen – ohne Rassismus – demokratisch regiert und sozial organisiert“, würdigt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den südafrikanischen Freiheitskämpfer. „Nach langwierigem Kampf endete die Apartheid.“

Bildung hat in Nelson Mandelas Leben eine große Rolle gespielt. Berühmt ist sein Zitat: „Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern.“ Daher war die Idee, ihn mit genau diesem Platz zu ehren, naheliegend. Griesert: „Gerade dieser Ort, in unmittelbarer Nähe zur Bibliothek am Campus der Osnabrücker Hochschulen, ist von Bildung geprägt. Deshalb haben Universität und Hochschule der Idee, diesen Platz nach Nelson Mandela zu benennen, sofort zugestimmt.“

Begleitet wurde die Einweihung durch den Besuch einer zwölfköpfigen Delegation aus vier südafrikanischen Kirchenkreisen in KwaZuluNatal. Die Gäste sind für drei Wochen auf Einladung des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte zu Besuch in Stadt und Landkreis Osnabrück.