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IHK rechnet mit 10.000 neuen Arbeitsplätzen in der Region

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) geht davon aus, dass in diesem Jahr in der Region 10.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Grund für die Annahme sind laut IHK die guten Geschäftserwartungen der Unternehmen. Gleichzeitig warnt die IHK davor, dass der Fachkräftemangel in der Region weiter zunimmt. Der sei mittlerweile das größte Konjunkturrisiko. Vor allem Langzeitarbeitslose müssten einen Weg zurück in den Arbeitsmarkt finden.

Ausbildungsbilanz der IHK

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück Emsland Bentheim hat ein positives Fazit für das Ausbildungsjahr 2017 gezogen. In einer Mitteilung heißt es, im Jahr 2017 hätten die Unternehmen der Region aus Industrie, Handel und Dienstleistungen 42 Ausbildungsverträge mehr geschlossen als im Vorjahr. Trotzdem hätte man gerne noch mehr Auszubildende eingestellt. Den Betrieben fehle es immer noch an Bewerbern, so IHK-Präsident Martin Schlichter.

IHK erhöht Mitgliedsbeiträge

Die Mitglieder der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) müssen sich auf höhere Beiträge einstellen. Auf ihrer Vollversammlung gestern (5.12.) beschloss die IHK eine durchschnittliche Steigerung der Jahresbeiträge um 18 Prozent. Vor allem große Unternehmen müssen ab dem kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Gut ein Drittel der IHK-Mitglieder bleibt dagegen weiterhin von einem Jahresbeitrag befreit, weil sie zu klein sind. In den vergangenen Jahren hatte die IHK gezielt Verluste gemacht, um ihre Rücklagen zu verringern. Das aktuelle Rücklagenniveau soll nun beibehalten werden.

Konjunktur

Die Osnabrücker Region profitiert vom Boom des deutschen Außenhandels. Das hat die Industrie- und Handelskammer Osnabrück mitgeteilt. Bis Ende Juli hätten die regionalen Unternehmen 5,1 Milliarden Euro ins Ausland geliefert. Das sei ein Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Entwicklungen in der Türkei und der Unsicherheiten des Brexits seien die Unternehmen zuversichtlich und würden sich auf ausländischen Märkten engagieren.

Viele Lehrstellen in der Region unbesetzt

In der Region Osnabrück sind viele Lehrstellen unbesetzt. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, gelte das auch noch für das kommende Ausbildungsjahr, das in zwei Wochen beginnt. Insgesamt gebe es aktuell 1400 freie Stellen. Der Azubimangel ziehe sich durch nahezu alle Berufe, heißt es von der Industrie- und Handelskammer. Ausnahmen seien u.a. der KFZ-Bereich und das Friseurgewerbe.  Grund für die vielen freien Stellen sei, dass sich immer mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden würden.

IHK spricht sich für Verbleib von Nussbaumbildern aus

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat sich für einen Verbleib dreier Bilder im Felix-Nussbaum-Haus ausgesprochen. Zwar sei weiterhin geplant die Bilder zu verkaufen, doch sollen die auch in Zukunft in dem Museum zu sehen sein, heißt es in einer Stellungnahme der IHK. Es habe bereits Gespräche mit möglichen Käufern gegeben. Die seien auch bereit die Bilder weiterhin dem Felix-Nussbaum-Haus zur Verfügung zu stellen. Die IHK könne die Bilder dem Museum nicht schenken, weil sie verpflichtet sei, mit ihrem Vermögen wirtschaftlich umzugehen. Zuletzt hatte es Befürchtungen gegeben die drei Bilder könnten nach einem Verkauf aus dem Felix-Nussbaum-Haus verschwinden.

Kritik an geplantem Verkauf von Nussbaum-Bildern

Der geplante Verkauf von drei Bildern des Osnabrücker Malers Felix Nussbaum, die der Industrie- und Handelskammer gehören, stößt auf Kritik. Die Bilder hängen aktuell im Felix-Nussbaum-Haus, dessen Betreiber befürchten, dass ein neuer Eigentümer die Bilder abhängen lassen könnte. Vertreter von SPD und Grünen warfen der IHK Verantwortungslosigkeit vor. Die Bilder Nussbaums zu verkaufen trage nicht dazu bei, antisemitische Tendenzen zu bekämpfen, äußerte sich der Europaabgeordnete der SPD, Thiemo Wölken. Felix Nussbaum war 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet worden. Allerdings gab es auch Zustimmung zu den Plänen der IHK. Die sollte das Geld ihrer Mitglieder nicht für Kunst ausgeben, hieß es in einigen Kommentaren.

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Region Osnabrück: IHK zeichnet Top-Ausbildungsbetriebe aus

Beim Thema Ausbildung hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Früher mussten sich Bewerber gegen eine riesige Konkurrenz durchsetzen, um die Traumausbildung zu bekommen. Heute hat jedes dritte Unternehmen Probleme,seine offenen Ausbildungsstellen zu besetzen, weil die Bewerber fehlen. Die Betriebe stehen daher im Wettbewerb miteinander um die besten Kandidaten. Die Industrie- und Handelskammer für die Region Osnabrück hat sechs Unternehmen für ihre Qualität im Bereich der dualen Ausbildung ausgezeichnet. Welche das sind, erfahren Sie in folgendem Mitschnitt aus unserem Programm: 

      2017-06-14 IHK-Ausbildung

IHK stellt Jahresbericht vor

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat ihren Geschäftsbericht für das vergangene Jahr vorgestellt. Darin spricht der IHK-Vorsitzende Martin Schlichter von einem überraschend erfolgreichen Jahr. Demnach könne das Wirtschaftswachstum in der Region mit dem bundesweiten Durchschnitt mithalten. Vor allem die Anzahl der Beschäftigten sei 2016 noch einmal stark gestiegen. Auch für dieses Jahr erwartet die IHK 8.000 Arbeitsplätze mehr. Dennoch nehme der Fachkräftemangel weiter zu. Jedes zweite Unternehmen habe Probleme, geeignetes Personal zu finden. Für dieses und das nächste Jahr will sich die IHK deshalb auf berufliche Bildung als Schwerpunktthema konzentrieren.

IHK zeichnet sechs Unternehmen aus

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) hat sechs regionale Unternehmen ausgezeichnet. Die Unternehmen erhalten das Zertifikat „IHK-TOP-Ausbildungsbetrieb“.  Sie hätten in den vergangenen Monat erfolgreich an einem Verfahren teilgenommen, in dem sie ihre Ausbildungsqualität verbessert hätten, sagt Hans-Jürgen Falkenstein von der IHK:

      2017-06-13 Ton Hans-Jürgen Falkenstein Geschäftsbereichsleiter berufliche Bildung IHK

Insgesamt 31 Betriebe in der Region tragen derzeit das Zertifikat „IHK-TOP-Ausbildungsbetrieb“.